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Wann ist Halloween 🎃

Der wohl größte Halloween-Artikel! Gruselgeschichten für Kinder, Halloweenbräuche, der Ursprung von Halloween und die Legende von Jack O. -Halloween Verkleidungstrends und Halloween während Corona

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Wann ist Halloween 🎃

Der wohl größte Halloween-Artikel! Gruselgeschichten für Kinder, Halloweenbräuche, der Ursprung von Halloween und die Legende von Jack O. -Halloween Verkleidungstrends und Halloween während Corona

Wann ist Halloween?

Die Halloween-Nacht der Geister, der Toten und der Kürbislaternen findet jedes Jahr statt, aber immer am gleichen Kalendertag? Genau! In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November. Jetzt kann endlich gegruselt, gespukt und gehext werden. Der Nachbar darf saures kriegen, naja aber nicht erwischen lassen!

 

Die Kinder dürfen naschen, bis sie Bauchweh haben und jeder darf sich verkleiden und auch an seine verstorbenen Seelen denken. Der Welt des Totenreichs eben näher sein, als sonst. Die Kelten und auch die Katholiken gedenken schon seit langer Zeit, Jahrhunderten von Jahren, in der letzten Oktobernacht an die Toten und ihre Seelen.

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An welchem Datum? Wann ist Halloween 2021?

Halloween findet jedes Jahr am selben Datum statt, am 31.10. 2021, Ende Oktober, das ist ein Sonntag.

Ist Halloween ein Feiertag?

In einigen Bundesländern Deutschlands ist der 31. Oktober ein echter Feiertag. Es liegt allerdings nicht an dem Fest der Toten „Halloween“, sondern am Reformationstag, der auch auf das Datum fällt, wobei wir finden, dass Halloween auch Grund sein müsste!

Wer hat am 31. Oktober 2021 frei?

In den folgenden Bundesländern haben wir frei:

  • Schleswig-Holstein
  • Hamburg
  • Brandenburg
  • Sachsen
  • Bremen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Thüringen

 

Halloween

Juhu es kann wieder gegruselt und genascht werden. Endlich wieder verkleiden! Auch für die Kinder ist Halloween jedes Jahr ein riesiger Spaß, denn sie müssen mutig genug sein, um an fremden Türen zu klingeln. Auch wenn sie schon Hänsel und Gretel gelesen haben!;) Halloween macht Großen und Kleinen spaß, denn so ein bisschen Nervenkitzel und gruseln darf einfach im Herbst nicht fehlen. Aber woher kommt eigentlich das Halloweenfest? Welche Sagen und Mythen ranken sich um „Halloween“ und wann und wie wird Halloween gefeiert?

All das klären wir und haben ebenfalls ein paar schaurig-schöne Tipps für Halloween BeGeisterte und tolle Gruselgeschichten!! Denn Nice-Magazin liebt Halloween!! Deshalb haben wir den wohl größten Halloween – Artikel überhaupt für euch! Wenn ihr den gelesen habt, seid ihr Halloweenspezialisten und monstermäßig dabei! Aber zuerst die Fakten..

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Die Bedeutung von Halloween und Allerheiligen

Halloween wird immer an dem Abend vor dem 1. November gefeiert – dem Tag der Allerheiligen.

Katholiken auf der ganzen Welt feiern am 1. November das Fest Allerheiligen. Im Englischen trägt dieser Feiertag den Namen “All Hallows”. Der Abend des 31. Oktober wird auch als “All Hallows Evening”, also “Allerheiligenabend” bezeichnet. Deshalb hat sich daraus, als kurze Version im Laufe der Jahre der Name Halloween entwickelt, was man auch als Spitznamen bezeichnen könnte.

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Obwohl Allerheiligen selbst ein katholisches Fest ist, hat Halloween aber einen keltischen Ursprung. In der keltischen Geschichte gibt es das sogenannte Samhain-Fest. Dieses keltische Fest wird am ersten November gefeiert, dabei gedenken die Kelten den Toten. Ihr Glaube besagte oder besagt, dass sich in dieser Nacht die Welt der Lebenden und die Welt der Toten am nächsten stehen würden. Einige Kelten behaupteten sogar, dass die Toten in dieser Nacht in der Lage waren, die Lebenden gewaltvoll auf die Seite des Todes zu ziehen.

Nun können wir uns natürlich vorstellen, woher die vielen Gruselgeschichten kommen, die von Geistern, Skeletten und dem Tod handeln. Damals glaubten die Menschen fest daran, deshalb verkleideten sie sich selbst auch als Tote. So versuchten sie den richtigen Toten zu entwischen, indem sie sich vor ihnen versteckten. Durch keltische Einflüsse wurde also die Tradition des Verkleidens angetrieben!

Die Kelten feierten an diesem Tag außerdem das Ende des Sommers und den Einzug des Viehs in die Ställe. Symbolisch glaubten die Kelten daran, dass mit dem Einzug des Viehs in die Ställe auch die Seelen der Verstorbenen in ihre Heimat zurückkehrten.

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Halloween hat aber noch mehr zu bieten, zum Beispiel Kürbisse!

Seinen Ursprung hat Halloween nämlich offiziell in Irland.

Die symbolträchtige Kürbislaterne hat ihren Ursprung in der Legende von Jack Oldfield. Die Kürbisfratzen sollen an den Bösewicht erinnern. Die Legende besagt, dass Jack Oldfield einen Handel mit dem Teufel einging. Nun muss er als ruhelose Seele bis in alle Ewigkeit herumirren. Er hatte nur noch eine hohle Rübe, die durch ein Stück Höllenglut leuchtet. Mit der Zeit wurde die Rübe allerdings durch einen Kürbis ersetzt. Wahrscheinlich ließ sich ein Kürbis besser aushöhlen und die Fratze von Jack O konnte sogar in den Kürbis hineingeschnitzt werden. So entstanden die bekannten Jack O’ Laternen. Das Schnitzen gelingt besonders gut mit einem Set. Kauftipp

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Die Legende von Jack Oldfield

Die Legende von Jack O.: Was hat es mit den Halloween-Kürbissen auf sich?

Die wenigsten Halloweenfans wissen über die Sage und den Ursprung von Halloween bescheid. Es gibt eine Sagenumwobene Gruselgeschichte, die gleichzeitig die irländische Legende von dem bösen Jack Oldfield ist.

Der Bösewicht trieb seine gemeinen, bösartigen Machenschaften, bis er sich auf einen Pakt mit dem Teufel einließ. Das hatte zu Folge, dass Jack Oldfield nun zu Halloween als ruhelose Seele weiterhin sein Unwesen treibe. Er trägt einen beleuchteten Kürbis bei sich, der früher eine mit Höllenglut gefüllte Möhre war.

Damit sollte die Frage nach dem Ursprung, der Kürbislaterne wohl geklärt sein.

Zu Halloween werden die gruseligen Fratzen in die Kürbisse geschnitzt, nachdem die Kürbisse ausgehöhlt wurden. Meistens stellt man eine Kerze hinein, aber heutzutage werden auch LED-Leuchten verwendet. Im Englischen werden die Kürbislaternen als “Jack-O-Lanterns”, also “Jack-O-Laternen” bezeichnet. Sie beruhen also auf der Legende des Hufschmieds Jack Oldfield, der vor langer Zeit in Irland wirklich gelebt haben soll.

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Der Legende nach soll der trunksüchtige und geizige Jack O. am Abend vor Allerheiligen in einer Kneipe gesessen haben. Plötzlich tauchte vor ihm der Teufel auf und wollte ihn zu sich holen, weil er schon sehr viel auf seinem Kerbholz hatte! Jack bot ihm aber im Tausch gegen seinen letzten Drink seine Seele an. Ja richtig gelesen, Jack O’. wollte dafür einen letzten Drink haben.

Der Teufel hatte nichts dagegen, ihm diesen Wunsch zu erfüllen. Er stellte aber fest, dass er keine Münze dabei hatte. Deshalb verwandelte der Teufel sich selbst in eine Münze. Jack sollte mit der Teufelsmünze seinen Drink bezahlen. Doch er war listig, Jack steckte die besagte Münze in seinen Geldbeutel und verschloss diesen fest. Er trug im Geldbeutel ein silbernes Kreuz, darum konnte der Teufel sich nicht zurückverwandeln. Nun hatte Jack den Teufel im wahrsten Sinne des Wortes in der Hand. Er ließ den Teufel erst wieder frei, als dieser ihm versprach Jacks Seele noch zehn weitere Jahre in Frieden zu lassen.

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Zehn Jahre später, es war wiederum die Nacht vor Allerheiligen, kam der Teufel endlich wieder, um Jack zu holen. Aber Jack O. bat ihn erneut um einen letzten Gefallen. Bevor der Teufel ihn mitnehme wolle er einen Apfel als Henkersmahl. Der Teufel tat Jack den Gefallen und kletterte schnell auf einen Apfelbaum.

Jack dachte an das Kreuz, was den Teufel schon einmal gebannt hatte und schnitzte blitzschnell ein Kreuz in die Baumrinde. Nun saß der Teufel auf dem Baum fest. Jack hatte ihn wieder in der Hand und wollte als Gegenleistung für die Freilassung, dass der Teufel seine Seele für alle Zeit in Ruhe lassen sollte. Der Teufel versprach auch dies wiederwillig und Jack schnitzte die Rinde an der Stelle, des Kreuzes, ganz vom Baum ab.

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Als Jack viele Jahre später starb, wollte er in den Himmel, aber er wurde abgewiesen. Kein Wunder, denn Jacks Leben war voller Sünden. Auch in der Hölle hatte Jack O. keinen Platz mehr. Der Teufel hatte so die Nase voll von ihm, dass er ihm sogar den Einlass in die Hölle verwehrte.

Der Teufel schickte ihn also zurück von wo er auch gekommen war, aber gab ihm aus Mitleid noch ein Stück glühende Kohle. Damit die Kohle nicht verglüht, legte Jack sie in eine ausgehöhlte Rübe.

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Seitdem wandelt Jack am Vorabend zu Allerheiligen mit seiner leuchtenden Rübenlaterne als untoter, ruheloser Geist durch die Dunkelheit.

Diese Legende ist dafür verantwortlich, dass man glaubte, ein glühendes Stück Kohle in einem Kürbis oder eben einer Möhre hält den Teufel ab. Die Kürbislaterne ist also als eine Art Abschreckung zu verstehen, weil der Teufel ja nicht besonders gut auf Jack O. mit seiner Glutmöhre zu sprechen war.

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DIE NACHT VOR ALLERHEILIGEN

Nun haben wir schon einmal geklärt, was es mit den Kürbislaternen auf sich hat und warum man sich verkleidet, aber welche Bedeutung verbirgt sich noch hinter diesem Tag?

Am 1. November feiern die Katholiken, seit Jahrhunderten das kirchliche Hochfest Allerheiligen. Auch in einigen deutschen Bundesländern ist Allerheiligen ein gesetzlicher Feiertag. Laute Musik hören oder machen und Tanzveranstaltungen sind an diesem Tag sogar gesetzlich verboten. Am Tag nach Allerheiligen, dem 2. November ist Allerseelen. An diesem Tag gedenken gläubige Katholiken den ihren bereits verstorbenen Seelen.

Da das Wort „Halloween“ auf die ältere Schreibweise ‘All Hallow’s Eve’ zurück geht, also den “Aller Heiligen Abend”, ist es auch der Tag bevor man an seine verstorbenen Bekannten denkt.

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Glauben an verstorbene Seelen

Da fällt natürlich eine Gemeinsamkeit zu dem keltischen Glauben auf, da die Kelten ja auch glaubten, dass die verstorbenen Seelen nach dem Ende des Sommers, wie auch ihr Vieh zurück nach Hause kamen. Dazu muss allerdings gesagt werden, dass damals das Vieh eine ganz andere und wesentlich stärkere Rolle für die Menschen spielte, da sie nur durch ihr Vieh überleben konnten. Es war für sie viel heiliger, als für uns heute.

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Außerdem glaubten die Kelten stark an Zeichen, die ihnen begegneten und Mythen! Alles hatte damals einen größeren Sinn. Deshalb symbolisierten sie sehr stark den Tod und auch den Sinn des Lebens, der hauptsächlich darin bestand unerschrocken und tapfer zu sein, sowie an Tradition und ihrer Mythologie festzuhalten.

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DER 31. OKTOBER IM KELTISCHEN KALENDER

Der 31. Oktober, die heutige Halloweennacht, war für die Kelten des alten Britanniens besonders wichtig. Denn was wir heute als Halloween Nacht feiern, stand für sie als der Beginn des neuen Jahres. Das alte Jahr war nun für sie vorüber, der Sommer war zu Ende und das Vieh kam zum Hof zurück. Auch die Toten Seelen kehrten am Ende dieses Jahres zurück nach Hause zu Ihnen. Sie feierten das Ende und ehrten die Toten.

 

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Samhain, das Fest der Toten, nannten die Kelten diesen Tag. Die Kelten glaubten, dass nun die Tore in die Welt der Toten und Geister in beide Richtungen offen standen.

Es gibt jedoch keine historische Belege für die Verbindung zwischen dem keltischen Fest Samhain und dem katholisch geprägten Halloween. Aber es lässt sich mit Sicherheit feststellen, dass viele der Bräuche, die heute sogar noch am 31. Oktober praktiziert werden, ihren Ursprung im katholischen Irland haben.

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Wo hat Halloween seinen Ursprung?

Irische Einwanderer brachten Halloween in die USA und nach Kanada, von hier aus verbreitete es sich nach ganz Europa. Der Brauch, Halloween zu feiern, kommt also aus dem katholischen Irland. Denn die irischen Auswanderer brachten die Tradition im 18. und 19. Jahrhundert in die USA. In den 1990er-Jahren breitete sich Halloween dann auch in Europa aus.

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Unbelegter Ursprung von Halloween!

Mutmaßlich liegt der Ursprung des Halloween-Fests jedoch in einem Brauchtum, das die Kelten im alten England vor hunderten von Jahren feierten. Am 31. Oktober zellebrierten sie “Samhain”. Samhain war der Name des Sonnengottes, bei ihm bedankten sich die Kelten an ihrem Jahresende mit großen Feuern für die Ernte. Sie verabschiedeten den Sommer und begrüßten den Winter. Außerdem gedachten sie an diesem Tag der Seelen ihrer Verstorbenen, die in dieser Nacht leibhaftig auf der Erde wandelten.

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Heute spukt es in der letzten Oktobernacht auch in ganz Deutschland immer mehr. Es macht eben spaß sich zu Verkleiden und Süßes, Kürbisse und gruseliger Nervenkitzel sind längst nicht mehr wegzudenken. Wir finden durchaus Zusammenhänge zwischen den unterschiedlichen Kulturen, die den Ursprung von Halloween begonnen haben. Alle haben etwas mit dem Totenreich und dem Ende sowie dem Anfang zu tun. Dem Übergang, also kann man dem Totenreich nie näher sein, als in dieser Nacht.

 

Halloween in der Corona-Pandemie

Letztes Jahr 2020 waren die Corona-Regeln noch sehr streng, dass hatte sicherlich den Grund, dass die Corona-Pandemie noch relativ frisch war und man nichts falsch machen wollte, in der Politik. Als sehr vorsichtig war und strenge Regeln aufstellte, um alle besser schützen zu können.

Darum durften die meisten Kinder in Deutschland auch nicht in der Nachbarschaft umherlaufen und Süßigkeiten sammeln. Halloween musste also für die Kleinen größtenteils ausfallen oder in den eigenen vier Wänden gefeiert werden, was ja auch nicht verkehrt ist. Auch für die Jugendliche und Erwachsenen war alles anders: An Halloween-Partys war nicht zu denken.

Darf man 2021 Halloween laufen und feiern?

Bisher sieht es für den 31.10. 2021 besser aus. Die Inzidenzwerte steigen leider weiter, die Regeln sind aber noch nicht wieder verschärft worden. Es sieht also bisher gut aus, Kinder, Jugendliche und Erwachsene können also, die Nacht der Geister wieder vorsichtig, mit Abstand, aber mit anderen zusammen feiern. Lasst uns also vorsichtig sein, denn Corona ist nicht weg, aber Halloween darf vorsichtig und zugleich voller Freude wieder gefeiert werden!

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“Süßes oder Saures”: Bräuche und Traditionen zu Halloween

Eine der beliebtesten Halloween-Traditionen in Nordamerika heißt “trick or treat”, was soviel heißt wie “Streich oder Leckerbissen” oder wie bei uns „Süßes, sonst gibt`s Saures!“. Die Kinder gehen dabei gruselig verkleidet durch die Straßen und klingeln an so vielen Haustüren, wie nur möglich, damit sie ganz viel Naschis und Süßigkeiten bekommen. Wenn sie klingeln und Jemand öffnet, sagen die kleinen Geister einen Spruch auf oder singen ein Lied.

Ein Halloweenspruch

Wir sind die kleinen Geister, kleben nicht am Kleister, kleben nicht an deiner Tür, wenn du Naschis gibst, dann gehen wir. Gibst du nichts dann garantieren wir, Kleister klebt an deiner Tür!

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Wenn die Hausbewohner also nichts geben, wird schon mal ein kleiner Streich gespielt. Besonders in Amerika, werden teilweise die Gärten wild mit Toilettenpapier behängt, Autos umwickelt und sogar mit faulen eiern geworfen. In Deutschland sollte man mit dieser Art von Halloweenstreichen vorsichtiger sein. Da verstehen die Meisten keinen Spaß, es sei denn es sind die Schwiegermütter oder die Exmänner!

Welche Halloween Verkleidung ist 2021 am beliebtesten?

Sehr beliebte Farben zu Halloween sind schwarz, orange, grün, weiß und rot. Klar damit schminkt und dekoriert es sich am besten. Schließlich soll es schaurig und Geistermäßig sein!

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Frauen lieben dieses Jahr besonders folgende Kostüme:

  1. Hexen
  2. Gruselige weibliche Filmrollen, wie Harley Quinn
  3. Horrorbraut
  4. Horrorclown/in
  5. LA Catarina
  6. Zombie
  7. Vampir/in
  8. Skelett-Totenfrau

   

Hier findet Ihr immer ein passendes Kostüm! Viel Spaß beim Gruseln 😉

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Was bedeutet La Catrina?

La Catrina wurde im vergangenen Jahrhundert zum Symbol vom Tag der Toten („Día de los Muertos“). LA Día de los Muertos kommt aus Mexico und wird wie bei uns Halloween, am 31. Oktober, bis zum 2. November als großes fröhliches Volksfest zelebriert. Wer hätte es gedacht, natürlich auch, um den Toten zu gedenken.

Catarina Halloween, La Catarina

 

Welche Halloweendeko?

Je nach Motto und Verkleidung, kann alles mit grünen Tüchern und Spinnenweben und schwarzen Spinnen und Särgen dekoriert werden. Auch orange Spinnenweben, Kürbisse und Hexen Zubehör, wie Hüte und Hexenbesen sehen toll zusammen aus.

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In Halloween Läden und Supermärkte oder bei Amazone etc. findet man alles an Gruselzubehör was das Herz begehrt. Aber auch aus Haushaltsgegenständen lässt sich Halloweendekoration zaubern. Besen lassen sich einfach schräg an die Decke hängen oder im Flur aufstellen, Klopapier eignet sich um etwas wie eine Mumie zu umwickeln.

Rote, grüne oder Weiße Laken und Tücher einfach über Tische und Stühle hängen und Teelichter und Kerzen aufstellen. Luftballons können Gruselgesichter aufgemalt bekommen. Auch Blätter aus dem Walt wirken gut als Tischdeko, sowie Äpfel mit geschnitzten Fratzen und Kürbisse natürlich!

Unser Shopping Tipp! Achtung Gruselig!

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Wichtig ist dann natürlich auch Spukmusik!

Halloween: Kritik am Horrorspaß

Halloween ist durchweg beliebt, aber es gibt eben auch genug Kritiker. Die christliche Kirch ist zum Beispiel der Meinung, dass mit dem Tod bei dem Halloweenfest zu oberflächlich umgegangen wird. Das Thema wäre anders zu behandeln und der Geisterkult sollte nicht verherrlichend wirken.

Aber viele Halloween-Kritiker sind auch der Meinung, Halloween sei ein Profitgeschäft der Süßigkeitengeschäfte, was es sicherlich auch ist, aber das ist ja längst nicht alles!

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Außerdem ist die evangelische Kirche nicht damit zu frieden, dass Halloween auf den selben Tag fällt, wie der Reformationstag. An dem Reformationstag feiern Protestanten die Reformation durch Martin Luther, die letztlich zur Spaltung des Christentums in verschiedene Konfessionen führte.

 

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Halloween ist nicht nur in den USA sehr beliebt, auch in Deutschland wird der Halloweentrend immer beliebter! Halloween hat viele verschiedene Traditionen und Bräuche. Hauptsächlich verkleiden sich die Kinder an Halloween und ziehen von Haus zu Haus. Es heißt: „Trick or Treat“ oder auf deutsch „Süßes sonst gibt’s Saures“. Wenn man den kleinen Monstern und Geistern also keine Süßigkeiten gibt, muss mit einem klitzekleinen Streich rechnen.

Die Erwachsenen schlüpfen meist in gruselige Kostüme, doch statt umherzulaufen und nach Süßigkeiten zu fragen, gibt es immer große Halloween-Partys, wo so richtig gruselig gefeiert wird.

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Was aber wieder alle gemeinsam haben, ist die Liebe zu Kürbislaternen. Sie werden meistens schon einige Tage vor dem 31. Oktober geschnitzt. Die Kürbisse werden zuerst ausgehöhlt und dann werden gruselige Gesichter hineingeschnitzt.

Dieser Brauch geht auf die Legende von Jack O. (siehe oben) zurück. Wenn der Kürbis fertig geschnitzt ist, setzt man eine Kerze hinein, oder eine LED-Leuchte damit er auch schön gruselig, wie die Glut vom Teufel von Innen heraus leuchtet.

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Halloweenpromi des Jahres- Heidi Klum

Welch eine Überraschung 😉 ! Heidi Klum Halloween 2021 Welches Kostüm hat sie?

Heidi Klum gilt als Promi-Königin von Halloween, denn für sie ist der 31. Oktober wohl der größte Feiertag im Jahr. Bisher feierte Heidi jedes Jahr eine große Party mit zahlreichen weiteren Promis, auf der sie immer wieder mit einem neuen, aufwändigen Kostüm auftauchte. 2019 erschien sie etwa als nackter Alien und hatte Tom Kaulitz als Astronauten, wie ein Accessoir an ihrer Seite mit dabei.

2020 stand statt großer Party ein eigener Horrorfilm auf der To do Liste des Topmodels. „Heidi Klum Halloween“ ist mittlerweile ein etablierter Begriff. 2021 schockt sie Fans mit dem für einige Geschmäcker zu makaberen Humor, indem sie Grabsteine mit den Namen „Heidi Klum und Tom Kaulitz“ präsentierte.

Halloween Filme für Erwachsene

Um so richtig in Halloweenstimmung zu kommen darf eine gruseliger Halloweenfilm natürlich nicht fehlen. Es gibt auch ein paar lustige Halloweenfilme für zarte Gemüter. Für hartgesottene empfiehlt sich der Klassiker „Hubie Halloween“:

Hubie Dubois (Adam Sandler) liebt Halloween. Aber er feiert das Fest nicht verkleidet, wie seine Bekannten und Nachbarn, sondern will es so sicher wie möglich machen. Niemand zeigt sich dafür dankbar, bis zu dem Zeitpunkt, an dem tatsächlich Menschen verschwinden. Hubie Dubois will also die Polizei (Kevin James, Kenan Thompson) davon überzeugen, dass die Monster echt sind und nur er sie aufhalten kann.

Wer sich so richtig gruseln möchte, kann auf Netflix vorbeisehen. Jedes Jahr gibt es dort rund um den 31. Oktober einige Neuerscheinungen und auch Klassiker, die im Stream verfügbar sind. Aber auch diese Fernsehseite hat ein tolles Angebot.

Folgende Grusel-Horror-Filme sollten in deiner Horrorbibliothek nicht fehlen. Dabei stammen etliche dieser Highlights aus den 80er und 90er Jahren, diese Zeit war einfach eine goldene Ära für Horrorfilme.

Texas Chainsaw Massacre

Ein Klassiker, der unzählige Fortsetzungen und Remakes hat. Diese Nachfolger reichen aber nicht an das Original aus dem Jahr 1976 heran. Dieses lässt einem die Lust an Spaziergängen auf dem Land vergehen. Nichts für Leute, die kein Blut sehen können! Fünf Teenager suchen ein bestimmtes Haus auf dem Land und fallen einer nach dem anderen einer Kannibalenfamilie mit einer blutrünstigen Vorliebe für Kettensägen zum Opfer.

Shining

Ungeschlagen trotz seines beachtlichen Alters von über dreißig Jahren ist nach wie vor der Schocker – Film „Shining“ mit einem gelungenen Jack Nicholson nicht aus der Halloween-Bibliothek wegzudenken. Vom normalen Schriftsteller mutiert er, in einem alten Hotel, zum blutrünstigen Axtmörder. Man muss ihn einfach gerne fürchten! Gruseln für Anfänger bitte!

Shaun of the Dead

Gruseln oder lieber lachen? Im Jahr 2004 stellt der Film „Shaun oft he Dead“ den Zuschauern vor die Wahl. Er versteht sich als gelungene Parodie auf die klassischen Zombiefilme. Er bietet aber auch Szenen zum Gruseln, während sich der einfache Verkäufer Shaun durch ein London voller Zombies kämpfen muss.

Saw

Ein echt brutaler Horrorstreifen, der seine Nähe zu Splatterfilmen nicht verleugnen kann. Ein ekeliger Psychopath mit einer weißen Maske, auf der rote spiralen als Wangen sind, hält ein paar Menschen gefangen. Diese können sich nur befreien, indem sie seinen wirklich abartigen Anweisungen folgen, die irgendwie immer widerlicher werden, je länger man den Film sieht.

Der Exorzist

Zwar spielt ein Kind die Hauptrolle, aber für Kinder ist der Exorzist nicht geeignet. Der Film erzählt die Geschichte eines Mädchens, bei dem sich nach und nach heraus stellt, dass es von einem Dämon besessen ist. Daraufhin veranlasst seine Mutter, dass zwei Jesuitenpater einen Exorzismus vornehmen. Dieser gelingt auch, aber… In dem Film aus dem Jahre 1973 (Fortsetzungen und Remakes gibt es auch) hat übrigens aus Jugendschutzgründen einige Szenen nicht die kindliche Hauptdarstellerin gedreht, sondern ein volljähriges Double. Betet schon Mal!

Poltergeist

Der Film Poltergeist handelt von einer Familie deren Kinder von Geistern heimgesucht werden. Im Haus wird ordentlich gespukt und am Ende wird ein Kind ins Jenseits gezogen..

Underworld

Es gibt bereits mehrere Underworld Filme, die gut gemacht sind und Vampirfans unbedingt sehen müssen. Sie sind nicht besonders gruselig, aber spannend und voller Vampirehre! Ein Must-Have für Halloween!

Blair Witch Project

Dichtung oder Wahrheit, Spielfilm oder Dokumentation? Bei dem Film „Blair Witch Project“ aus dem Jahr 1999 wurde im Internet viel spekuliert, was wirklich zutreffen kann. In der Story geht es um drei junge Studenten, die in einem Waldt eine Dokumentation über einen alten Hexenkult drehen wollen und dort auch übernachten. Sie entdecken merkwürdige und gruselige Zeichen, zudem ist die Kameraführung so gedreht, als sei man selbst mit dabei. Unheimliche Kräfte zerren an den Nerven der drei, bis leider einer von ihnen verschwindet..

Friedhof der Kuscheltiere

Der Film und der Roman „Friedhof der Kuscheltiere“ gehörte zu Stephen Kings größten Erfolgen. Eine Familie erfährt nach ihrem Umzug in eine neue Stadt, neben einer Schnellstraße, dass es am Fuße ihres Hügels einen Tierfriedhof und ein verstecktes Plateau gibt, auf dem früher die Indianer ihre Toten bestattet haben. Jeder, der dort beerdigt wird, kehrt wieder , aber nicht, als er selbst!

Es!

Es ist ein US-amerikanischer Horrorfilm von 2017 . Einige Elementen sind von Andrés Muschietti. Es ist der erste Teil einer Neuverfilmung des gleichnamigen Romans von Stephen King.

Im ersten Teil von „Es!“ geht es um einen kleinen Bruder, der von einem gruseligen Clown im Abfluss eines Regenablaufs geschnappt wird. Der große Bruder und seine Freunde wollen sich diesem Clown stellen, obwohl sie große Angst haben. Nichts für schwache Nerven der Clown Pennywise ist wirklich klasse, im Sinne von abartig schaurig!

Auch die neue Verfilmung von „Es“ ist superschaurig, da die Geschichte weitergeführt wird. Die Kinder sind nun groß und das Grauen holt sie wieder ein! Da erschreckt sich sicher jeder mal!

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Halloweenfilme für Kinder

Beliebte Halloween Kinderfilme sind z.B. Hexen Hexen, der eine Neuverfilmung 2020 hatte, die wirklich ekelig und gelungen ist. Die Kinder sollten aber schon etwas älter sein, lieber einmal selbst an testen, da die Fratzen der Hexen ziemlich krass sind. Die alte Verfilmung ist aber auch nicht zu unterschätzen, kann man ruhig beide mit der Familie sehen, wenn die Kids nicht zu klein sind. Auch die Hexen von Oz, Zauberer von Oz und Olle Hexe, ein ganz alter Kindergruselfilm sind gute Kinder-Halloweenfilme.

Es gibt auch von R.L. Stine gute Gruselgeschichten und Gruselfilme, wie z.B. “Gänsehaut”!

Des weiteren gab es früher die Serie: Grusel, Grauen, Gänsehaut, die wirklich spannend für Kinder ist, auch heute noch! Man kann sie sogar bei Youtube suchen und seine Kinder gruseln;) Ein schöner Geisterfilm für Kinder, oder die Familie heißt „Casper“, er ist eine US-amerikanische Fantasykomödie, nach einem Drehbuch von Deanna Oliver und Sherri Stoner aus dem Jahr 1995. Der Gespensterfilm startete am 20. Juli 1995 in den deutschen Kinos.

 

Kathleen „Kat“ Harvey, Tochter des „Spuktherapeuten“ Dr. James Harvey, stößt in einer alten Villa, auf Casper das freundliche Gespenst, was allerdings nicht sehr nette Onkel hat. Ihr Vater soll die Geister aus der Villa treiben, deshalb wohnen sie dort einige gruselige Zeit. Casper ist einsam und sehnt sich nach einem Freund, vielleicht gibt es die Freundschaft mit Kat..aber auch Stimmen aus der Vergangenheit rufen Casper und Kats Dad. Auch ein richtiger Schatz wird auf spannende und ungewöhnliche Art geborgen.

 

Hier: Die besten Horrorfilme auf Netflix für Halloween 2021 und hier: die beliebtesten Halloween-Filme für Kinder – und die ganze Familie.

 

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Die gruseligsten Horror-Stories für Kinder – Hilfe!

Vorsicht – gruselig!

Gruselst du dich auch so gerne? Wir haben 5 richtig gruselige Horror-Stories für Kinder zwischen 5-9 Jahren, bei denen man es wirklich mit der Angst zu tun kriegt. Vielleicht kennt ihr Wampel noch nicht, den kleinen Superhelden unserer Gruselgeschichten. Er liebt Erdbeeren und Schokolade und ist deshalb halb erdbeerrot und halb schokoladenbraun. In der Mitte seines Bauches hat er einen Wunschstein. Er wohnt in Wampelonia, aber kommt oft in die Menschenwelt, um Kindern beizustehen, die ihn brauchen. Klick ins Video für die extra Portion Angst!

 

Die roten Augen

Ich heiße Jenny und dies ist mein Abenteuer mit Wampel. Ich habe es aufgeschrieben, weil jeder wissen soll, dass auch ich ein echtes Wampelabenteuer erlebt habe. Aber es war ziemlich gruselig, als dürfen diese Geschichte nur große Kinder hören oder lesen. Die schon in die Schule gehen.

Es war Abend und ich sollte noch einmal mit dem Hund raus. Die Laternen beleuchten den Fußweg mit gelben Lichtkegeln. Ich gehe an den Vorgärten von den Leuten in unserer Straße vorbei. Einige haben hohe Hecken, die verdächtig neben mir rascheln. Andere haben viele Blumen und Figuren in ihrem Garten. Ich bleibe stehen um mir eine dieser Figuren genauer anzusehen. Es ist ein riesiger Zwerg mit einer Schubkarre.

„Der ist definitiv neu“ denke ich. Um ihn etwas genauer zu betrachten, beuge ich mich langsam über den kleinen Holzzaun, bis ich ihm direkt in die Augen schaue. Doch plötzlich und mit einem Mal zwinkert er. Ja er bewegt sich sogar. Ich schrecke zurück. Mein Herz pocht wie verrückt. Berni zieht an der Leine und ich verliere das Gleichgewicht. Schnell versuche ich mich an dem Holzzaun hochzuziehen.

Ich schreie „Hiilfee!“ panisch vor Angst sehe ich wie der Zwerg den Kopf in meine Richtung dreht. Ein lautes Gebrüll ertönt. „Hey was machst du da, fass ihn gefälligst nicht an! Sonst können mir deine Eltern eine neue Alarmanlage kaufen, wenn du diese kaputt spielst. Du ungezogenes Kind.“ Der Mann, der aus dem Haus gestürmt ist, heißt Dr. Kruse. Er ist sehr streng und hat uns schon einige Male angemeckert, weil Berni mein Hund vor seinem Garten mal einen Haufen gemacht hat.

Der gruselige Zwerg ist also seine neue Alarmanlage, man und ich habe mich so erschrocken. „Bleib cool!“ sage ich mir selbst und gehe noch mit weichen Knien die Straße weiter hoch. „Man habe ich mich erschrocken, ich bin viel zu schreckhaft. Das nächste Mal bin ich mutiger.“ Flüster ich zu mir selbst. Berni pinkelt gerade an einen Busch. „Da hinten ist das Haus von Omi, komm wir besuchen sie noch kurz. Vielleicht kriegen wir wieder Kekse.“ Sage ich zu Berni und ziehe an seine Leine.

Wie ich so gehe bemerke ich wie ein Auto neben uns langsamer fährt. „Bloß nicht stehen bleiben, nicht hinsehen.“ Denke ich und merke wie ich schon wieder Angst bekomme. Ich werde immer schneller und renne zu dem Haus meiner Omi. Berni läuft mit seinen Schlammpfoten ins Haus, die Tür steht offen. „Omi? Wo bist du? Hast du vergessen die Tür zu zumachen?“ „Hier bin ich im Keller mein Kind. Ich suche gerade meine eingemachte Himbeermarmelade.“

Beruhigt schließe ich die Tür hinter mir und gehen zur Kellertreppe. Es ist dunkel, aber ich habe mich heute schon genug wie ein Angsthase benommen. Deshalb gehe ich ohne zu zögern die schmale Holztreppen hinunter. „Du Omi, der Herr Kruse hat mal wieder richtig abgemeckert.

Er hat eine neuen Alarmanlage und die ist in einem Gartenzwerg.“ , sagte ich. Doch alles war still. „Omi?“ , fragte ich, „wo bist du?“ „Hier mein Kind.“, sagte Sie. Da ist sie ja. Die Glühbirne, die hier im Keller von der Decke baumelte hatte einen Wackelkontakt und brachte nur wenig Licht. Aber jetzt sehe ich meine Omi. Sie steht gebückt bei dem Marmeladenregal und nimmt ein Glas heraus.

Nun dreht sie sich zu mir um. „Omi, du da draußen war es so gruselig. Sag mal hast du dir ein neues Kleid gekauft? So ein Gelb-grün gestreiftes kenne ich ja gar nicht. Sieht lustig aus..“ Sage ich, als mir die Worte im Hals stecken bleiben. Die Augen meiner Großmutter, Sie sind rot. Sie leuchten, wie zwei rote Punkte in der Dunkelheit. Ich merke, wie mein Herz wieder Purzelbäume schlägt und ich anfange zu zittern. Langsam gehe ich ein paar Schritte zurück. Doch die roten Augen kommen näher..

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Das Licht flackert nun sehe ich ,eine Oma wieder deutlicher, Doch aus ihren grauen ordentlich zusammengesteckten Haaren schießen nun orange-rote Borsten hervor und ihre Hände werden zu Pranken mit langen Fingernägeln. Sie kommt immer näher und streckt ihre ekeligen langen Finger nach mir aus. „Komm nur mein Kind ich habe ein paar Kekse für dich! AH HA HA HA HA..!“, lacht sie mit einer lauten tiefen, grollender Stimme. Ich stolpere über den Staubsauger und falle zu Boden. Ich kreische so laut ich nur kann und strample mit aller Kraft gegen ihre Grabbelpranken.

Doch sie lacht nur und packt mich am Arm. Sie zieht mich immer näher zu sich, an ihre lange Nase. Ihr Gesicht hat sich verändert, es ist nun ganz grün. Ich schreie, „Du bist nicht meine Omi du bist ein Monster!“ Plötzlich ertönt eine andere Stimme, „Sie ist das Knotsch! Drücke auf den Stein und wünsche dir was!“ Ich drehe mich um versuche mich aus dem harten Eisengriff meiner Monsteroma zu befreien. Ich sehe eine roten Stein in der Dunkelheit leuchten. „Ach ich soll mir was wünschen, na wenn ich die Wahl hab, schaden kann es jetzt nicht.“, denke ich. Ich drücke also auf den Wunschstein und wünsche mir meine Omi zurück und dazu noch einen Haufen Zuckerwatte.

Ich weiß das war nun vielleicht nicht das schlauste, aber es war eben das erste was mir in dieser hektischen Situation eingefallen ist. Ich meine, wer behält in so einer gruseligen Angelegenheit schon einen klaren Kopf? Außerdem hat es sogar ganz gut geklappt. Denn mit einem Mal knallt und raucht es im Keller. Ich sprinte die Kellertreppe hoch. Oben angekommen beobachte ich wie dichter grüner Rauch aus dem Keller hochzieht. Ich knalle die Tür zu und gehe in die Küche, woher ein Schmatzen zu hören ist. Auf dem Tisch sitzt ein Wampel, wie es mir erzählt.

Es sei ein magisches Wesen aus Wampelonia und der Knotsch würde sich manchmal in die Menschenwelt drängen um den Kindern Angst zu machen. Aber gegen seinen wunschstein ist das Knotsch eben machtlos, besonders, wenn ein Kind auf den Stein drückt, was mutig ist. Ich hole Omas Erdbeerkuchen aus dem Kühlschrank und wir essen den ganzen Kuchen auf. Wampel verspricht mich mal wieder zu besuchen, besonders gerne wenn er wieder was von dem weltbesten Erdbeerkuchen bekommt.

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Wampel fliegt zum Fenster hinaus und meint ich solle mal ins Wohnzimmer schauen. Ich gehe also mit klopfendem Herzen zur Wohnzimmertür, bewaffnet mit einem Regenschirm und aufs schlimmste gefasst. Schließlich war ich ja jetzt Monster erprobt. Doch als ich die Tür öffne, sehe ich wie meine Omi auf einem riesigen Berg Zuckerwatte sitz und herumstrampelt. „Jenny nun hilf deine alten Omi doch mal runter, das Zeug klebt ja entsetzlich.“ Wir wunderten uns nicht wo es herkam aber wir erzählten es auch nicht. Wir aßen aber so viel bis wir fast platzten.

Wampel Gruselgeschichte 2) (nur für große)

Die Seeungeheuer

Hallo ich heiße Wampel und ich beobachte gerade Tom. Ein netter wirklich Junge. Allerdings habe ich so das Gefühl, dass Kontsch sich in seiner Nähe rumtreibt. Deshalb bleib ich lieber noch ein bisschen in Toms Nähe. Diese Geschichte dürfen nur Kinder hören, die schon Gruselerfahrung haben, oder schon längst zur Schule gehen. Aber jetzt übergebe ich das Wort an Tom!

Heute ist es besonders heiß und wir haben eine Stunde früher Schluss bekommen. Milli und ich rennen zu unseren Bikes und radeln mit Vollspeed den Schulberg hinunter. Dann reiße ich den Lenker rum und drifte um die Kurve, den Sandweg hinunter. Nun müssen wir noch an der Eisbude vorbei und schon sind wir da. Am kleinen Badesee. Bei diesem Wetter tummelt sich das halbe Dorf hier.

„Herrlich, Einfach herrlich, findest du nicht Tom?“, fragt Milli und breitet ihr Handtuch auf der Wiese aus. „Ja es ist ganz okay hier.“, sage ich. „Insgeheim freu ich mich riesig mit Milli hier am See zu liegen. Ich mag sie nämlich schon ganz gerne.“ Wir dösen den halben Nachmittag in der Sonne und spielen ab und zu Mau Mau. Milli pflückt immer Gänseblümchen mit den Zehen ab, dann macht sie einen hübschen kleinen Blumenkranz daraus. „Na, wollen wir jetzt mal in den See baden gehen?“, fragt Milli. „Klar, mal sehen wie weit du schwimmen kannst.“ Rufe ich und renne runter zum Sandstrand.

Das Wasser spritzt zu allen Seite, als ich mich mit voller Wucht ins erfrischende Wasser werfe. Ein Mädchen, welches sich, nicht weit von mir, auf einer rosa Luftmatratze treiben lässt, beschwert sich lauthals. „Hey du Walross, pass gefälligst besser auf wen du alles nass spritzt!“ Doch Milli und ich schwimmen schon ganz weit raus und ignorieren den Vorwurf. Die kleinen Wellen auf dem See glitzern herrlich in der Sonne, so als ob man direkt auf einem Sonnenstrahl schwimmen würde. „Wer als erster am anderen Ufer ist.“, ruft Milli.

„Oh nein, und ich kann jetzt schon nicht mehr und da hinten sind immer so viele Algen und Stöcker im Wasser.“, denke ich und versuche sie umzustimmen. „Lass uns lieber ein Eis essen gehen.“, schlage ich vor. „Hast du etwa Angst vor Seeungeheuern? Oder geht dir Schwächling die Puste aus?“, fragt Milli kichernd. „Ich muss mich wohl zusammenreißen“, denke ich und kraul mit aller Kraft an ihr vorbei.

Die andere Seite ist steil. Dort angekommen halte ich mich am glitschigen Uferrand fest und merke, wie sich etwas um mein Bein wickelt. Es zieht mich leicht nach unten. Ich versuche es mit meinem anderen Fuß abzustreifen. Es fühlt sich glitschig an. Doch es will nicht abgehen. „Hey Milli hilf mir mal, ich hänge in irgendwas fest.“, rufe ich und werde panisch.

Milli hat nun auch das andere Ufer erreicht. „Was zappelst du so, willst du mir Angst machen?“ fragt sie. „Nein ich komme hier nicht mehr weg, irgendwas hält mich am Bein fest.“ Sage ich nervös. Milli merkt, dass es kein spaß mehr ist. Sie setzt ihre Taucherbrille auf und taucht runter zu meinen Füßen. Plötzlich sprudeln ganz viele Luftblasen an die Wasseroberfläche und ich glaube zu sehen wie sie wild unter Wasser zappelt. „Ich muss ihr helfen!“

Ich tauche zu ihr und ziehe sie hoch. Dann ziehe ich uns an einer Baumwurzel hoch. „Haha du hast Angst gehabt!“, lacht Milli jetzt „Aber wenigstens hast du mich gerettet. Das um dein Bein war nur eine lange Alge.“, grinst sie. „Ich hatte keine Angst! Wenn du willst beweise ich es dir! Wir kommen Nachts hier her, wenn keiner mehr da ist. Dann zeige ich dir wer der mutigste Seeschlangenbekämpfer aller Zeiten ist.“ Schlage ich vor und begreife erst jetzt was ich gesagt habe.

„ Was für ein dummer Einfall. Bitte sag nein!“ denke ich und überlege wie ich da nun wieder raus kommen sollte. Ich hatte den Mund wieder mal zu voll genommen. „Gute Idee mein tapferer Seeschlangenbekämpfer.“ Sagt Milli. „Also heut Abend um neun.“ Ruft sie mir zu und läuft winkend davon. Auf dem Nach Hause Weg ärgere ich mich über mich selbst. „Wie konnte ich nur so blöd sein?“, frage ich mich immer wieder. Ich schiebe das Rad in die Garage und schlage mir den Bauch voll. Dann mache ich lustlos die Hausaufgaben und sehe immer wieder auf die Uhr.

„Ich muss es durchziehen. Für meine Ehre, weil ich kein Angsthase bin und außerdem findet Milli mich dann bestimmt unendlich tapfer.“ Gedacht, getan. Kurz vor Neun radle ich wieder zum See. Milli ist schon da. Sie leuchtet mir mit einer Taschenlampe. „Also einmal auf die andere Seite, ich warte drüben auf dich, okay?“ schlägt Milli vor. „Klar so machen wir`s.“ Sage ich entschlossen. Ich ziehe Hose und Shirt aus und laufe ins Wasser. Nun ist die Luft und das Wasser deutlich kälter.

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Ich kann kaum etwas sehen. Es ist bewölkt, sodass der Mond nur wenig Licht auf die Wasseroberfläche wirft. „Ah jetzt leuchtet Milli am anderen Ufer mit der Taschenlampe, dann weiß ich wenigstens wie weit es noch ist.“ Ich gebe ordentlich gas, damit ich schnell drüben bin, denn irgendwie bekomme ich immer mehr angst. Was nun wohl alles unter mir sein könnte im tiefschwarzen Wasser und ich würde es nicht sehen können. Es war einfach zu trüb und zu dunkel.

Ich beschließe lieber nicht daran zu denken. Jetzt bin ich fast auf der anderen Seite bei Milli. Das Licht ist nun ganz nah. Plötzlich höre ich eine Stimme: „Hey Tomi, wo bist du?“ „Die Stimme kommt von ganz dahinten, aber was für ein Licht ist denn ..“ Mit einem Ruck werde ich in die Tiefe gezogen. Irgendetwas hat sich um mein Bein gewickelt und zieht mich tiefer und tiefer. Ich bekomme keine Luft mehr. Ich sehe in dem trüben Wasser etwas Leuchten. Es ist unter mir und kommt näher.

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Nun erkenne ich eine grüne Fratze. Sie grinst und hält eine Taschenlampe in ihr Gesicht. Meine Herz pocht wie verrückt. Das grün-gelb gestreifte Monster zieht mich mit sich in die Tiefe. Seine Krallen bohren sich in mein Bein. Mein Bein schmerzt und brennt wie Feuer. Ich spüre den festen Griff diese Monsters und merke, dass es kein entkommen gibt. Ich bin diesem bösen Wesen hilflos ausgeliefert. Meine Panik breitet sich aus, denn ich kann die Luft nicht mehr anhalten.

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Ich sehe ein letztes Mal nach unten und erkenne das grün-gelbe Monster, was gehässig über das ganze, faltige Gesicht grinst und dabei seine gelben spitzen Zähen zeigt. Es hat Millis Taschenlampe, womit is mich anleuchtet. Doch um uns herum ist sonst alles dunkel und trüb.

Da sehe ich auf einmal, wie eine schillernde Meerjungfrau an mir vorbei schwimmt. „Das gibt es doch nicht, ich träume wohl.“ Ihre Fischschuppen funkeln in allen Regenbogenfarben.

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Nun sehe ich auch eine riesige Blase, die auf mich zu kommt. In ihr ist ein kleines Wesen mit Flügeln.

Ein heller Blitz zuckt unter mir und der Krallengriff an meinem Bein löst sich. Das kleine Wesen zieht mich zu sich in die Blase. Jetzt bekomme ich endlich wieder Luft. „Puhh, dass war meine letzte Rettung, du warst meine letzte Rettung.“ Keuche ich luftschnappend. „Ich heiße Wampel und die Meernixe die Knotsch mit einem Blitzschlag von dir abgelenkt hat, heißt Wellady. Sie kümmert sich jetzt darum, dass Knotsch wieder zurück in seinen Fliegenpilzwald kommt. Knotsch fühlt sich angezogen von Angst und kann dann ziemlich real werden.

Aber ich glaube deine Freundin wartet auf dich. Hier das schenke ich dir zum Abschied.“ Sagt Wampel und während uns die Blase wieder zur Wasseroberfläche bringt, drückt mir Wampel eine kleine Muschel in die Hand. Dann zerplatz die Blase. „Oh du meine Güte, da bist du ja. Mach so was nie wieder mit mir, ich hatte solche Angst“, Milli steht über mir am Ufer und zieht mich aus dem Wasser. Sie ist ganz aufgelöst: „Warum bist du denn hier hinten hin geschwommen? Bestimmt war es zu dunkel, stimmts? Mir ist meine Taschenlampe leider ins ‚Wasser gefallen.“ Sagt Milli ganz aufgeregt.

„Ich dachte echt dir ist was passiert.“ Sie drückt mich ganz fest. Mir sitzt mein kleines Abenteuer in der Tiefe noch ganz schön in den Knochen, aber das muss Milli ja nicht wissen. So etwas Verrücktes würde mir außerdem wohl auch niemand glauben. „Ja es war zu dunkel, aber schau mal was ich aus den Tiefen des Sees für dich geholt habe.“ Ich strecke ihr die kleine Muschel entgegen und als Milli sie öffnet leuchtet eine kleine Perle in ihr. Von diesem Tag an sind wir beste Freunde und passen noch besser auf einander auf.

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Die Mutprobe

Hallo ich heiße Wampel und ich glaube der Junge dort in seinem Zimmer, kann noch nicht schlafen. Na hoffentlich fällt dem nichts Verrücktes ein. Ich weiß, dass Niko schon in der zweiten Klasse ist. Manchmal beobachte ich ihn. Wenn er in Schwierigkeiten ist, würde ich ihm gerne helfen, aber ich glaube er hat eine Idee und bekommt das schon alleine hin. Diese Geschichte dürfen nur Kinder hören, die schon Gruselerfahrung haben, oder auch schon längst zur Schule gehen. Aber jetzt übergebe ich das Wort an Niko!

Es ist Schlafenzeit, doch ich will nicht schlafen. Ich möchte so ein richtiges Abenteuer erleben. Heimlich und leise, ziehe ich mir meine Jeans und meinen Pulli über. Dann schaue ich vorsichtig aus dem Türspalt meines Zimmers in den Flur. „Hmm.. alles ruhig“, dann tapse ich zur Haustür. Ich schlüpfe in meine Turnschuhe und meine Jacke. Jetzt kann es also tatsächlich losgehen. Ein bisschen Angst habe ich schon. Aber Swen aus der Schule hat gesagt, dass ich ein Weichei bin und mich noch nicht einmal Nachts vor die Haustür traue. „Dem werde ich es zeigen.

Der wird schon sehen, dass ich mich traue.“ Ich habe nämlich einen neuen Fotoapparat. Mit dem kann ich prima Beweisbilder machen. Leise hänge ich mir also den Fotoapparat um und schließe die Haustür auf. Ich gehe die Straße hinunter zu dem kleinen Stadtwäldchen. Die Straße ist zum Glück hell beleuchtet. Oh aber da vorne kommen komische Leute. Sie grölen so laut und gehen merkwürdig, so als ob sie gleich hinfallen.

„Den möchte ich lieber nicht in die Arme laufen“, denke ich und gehe zügig auf die andere Straßenseite. Nun stehe ich vor dem kleinen Sandweg, der durch das Wäldchen und zum Friedhof führt. „Wenn ich es dort hin schaffe und ein Foto schieße“, wird mich Swen nie wieder ärgern. Es ist ein kalter Abend der Boden knirscht und knackt beim Gehen. Ich gehe so schnell, dass ich Seitenstiche bekomme und die eisige Luft schneidet mir in den Hals. Das Licht der Laternen und Häuser ist kaum noch wahrzunehmen. Nun wird der kleine Weg nur noch vom Schein des Mondes beleuchtet. Plötzlich höre ich etwas, Schritte, sie kommen näher.

Ich wage es nicht mich umzudrehen. Ich laufe los so schnell ich kann, dabei merke ich wie abgefroren meine Zehen sind. Ich kann sie kaum noch bewegen. Es läuft sich nicht besonders gut mit abgefrorenen Füßen. Deshalb werde ich eingeholt, die Schritte sind nun fast bei mir. Sie werden lauter. Sie sind bei mir, voller Angst schreie ich“Ahahaha..“ und haue mit meinen Armen um mich. „Hey, bleib ruhig Junge, ich will nur vorbei.“ Sagt ein braungebrannter Jogger mit quitsch pinken Leggins, der nun an mir vorbei läuft.

Die Musik, die aus seinen Ohrenstöpseln kommt ist deutlich zu hören. „Im a Baby Girl“ , hmm ich erschrecke mich vor Babycan und ich bin Babygirl, Swen hatte recht, ich habe so viel Angst, dass jeder sie sehen kann und wahrscheinlich auch bald riechen kann.. wenn ich mir weiterhin so in die Hose mache“, denke ich. Dann versuche ich mich zusammenzureißen. Schließlich würde mir so ein Foto von mir vor dem Friedhof sämtliche Pausenbrote retten und gemeine Sprüche ersparen.

Ich schaue mir die Baumkronen an. Die Bäume machen interessante Formen und Muster mit ihren Ästen. „Da kann man viel drin erkennen, da ist eine Katze und das könnte eine alte Burg sein.“ Denke ich und komme wieder auf bessere Gedanken. „Da ist ein Fahrrad, ein Feuerwehrauto und ein, ein..“ mir blieb das Wort im Halse stecken.

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Ein Vampir, das ist ein Vampir. Stottere ich zu mir selbst. „Ich habe nichts gesehen, nur ein Feuerwehrauto.. ich gehe einfach langsam weiter und ich habe keine Angst. Denn Vampire gibt es nicht.“, Murmel ich und werde bei diesen Worten immer schneller. Ich merke wie mein Herz schneller pocht und meine Füße und Hände nun restlos abgefroren sind. „Das konnte nicht sein, es war sicher nur ein alter Stofffetzen, der sich dort oben im Baum verfangen hatte“, denke ich. „Da vorne ist der Friedhof. Geschafft, jetzt nur noch schnell das Foto machen.“

Ich halte den Fotoapparat mit ausgestreckten Armen vor mich, aber ich kriege mich einfach nicht ganz drauf mit dem Friedhof hinter mir. „Ah da vorne kommt ein Spaziergänger mit einem Wintermantel, der sieht vernünftig aus, ich werde ihn mal fragen. “, denke ich und spreche ihn an.

„Hey, bitte entschuldigen Sie, können Sie ein Foto von mir machen?“ „Klar kein Problem.“, sagt der Mann freundlich und nimmt den Fotoapparat. Da bemerke ich wie seine langen dünnen Finger sich um den Apparat krallen und seine Fingernägel sich in das Plastik bohren. Er nimmt sein Kapuze ab und ich kann, trotz Dunkelheit erkennen, dass der Mann ganz zottelige, lange Haare hat. „Sein Mantel könnte auch ein Vampirumhang sein.“, denke ich und bekomme es mit der Angst. Kaum hat er abgedrückt, reiße ich ihm die Kamera weg und schieße ein Foto von ihm.

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Auf dem Display ist nichts zu sehen. „Dann habe ich Recht, es ist ein Vampir.“ Schreckhaft und mit zitternden Knien drehe ich mich in alle Richtungen, doch es ist nichts zu sehen oder zu hören, nur die Schneeflocken, die gerade beginnen auf den Waldboden und die Blätter zu fallen. Sonst ist es totenstill. Mein Atem dampft und ich habe das Gefühl, als hätte ich Fieber, ich glühe richtig vor Adrenalin.

„Wo war der Vampir, beobachtet er mich?“ Ich beschließe mich schleunigst davon zu machen und renne los. Kalter Schweiß rinnt mir in die Augen und hinter mir höre ich so etwas wie ein Flügelschlagen.

Dann passiert es der Vampir stürzt auf mich nieder und packt mich, wie mit Schraubzwingenhänden. Er reißt mich in die Höhe und fängt an lauthals dabei zu Lachen. „Ich bin`s dein lieber Knotsch! Ha Ha Ha Ha.. ich will dich nur ein bisschen beißen und mal sehen wie süß du schmeckst.“ Knotsch lacht und reißt sein Maul auf. Obwohl wir in luftiger Höhe durch den kalten Schnee fliegen, betäubt mich fast sein stinkender Atem restlos. Er kommt immer näher an meinen Hals und ich merke, wie sein spitzer Zahn sich in meine Haut bohrt.

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Mein Herz springt mir fast aus der Brust und ich bin gelähmt und ihm wehrlos ausgeliefert. Mit einem Mal gibt es einen Schlag und wir werden durch die Luft geschleudert. Dann landen wir in einer Baumkrone. Ich kann mich gerade noch an einem Ast festhalten.

Der Vampir-Knotsch ist zu Boden geknallt. Schnell klettere ich hinab. Ich sehe wie ein Leuchten näher kommt und ein ulkiges kleines Wesen, welches kichernd eine Laterne und eine Steinschleuder in den Pfoten hält. „Ich hatte noch eine Rechnung mit ihm offen, es hat mich auch schon mal abgeschossen.“ Sagt es. Erstaunt mustere ich das rotbraune Wesen. „Ich bin Wampel, mein Wunschstein hat Zauberkräfte und ich wohne in Wampelonia.

Der tollsten und verrücktesten Welt, die es gibt. Manchmal bricht Knotsch aus seinem Fliegenpilzwald aus, um die Menschenkinder zu erschrecken oder sogar mit zunehmen. Er wird denn zu dem, was die Kinder am meisten fürchten, wie ein realer Albtraum. Ich glaube er wollte dich tatsächlich in eine Kreatur verwandeln und dich mit in seinen Fliegenpilzwald nehmen.“ sagt Wampel und bohrt in meiner Hosentasche herum. Ich bin nun abgehärtet und wundere mich schon gar nicht mehr. Ich ziehe ein Päckchen Kaugummi aus der Tasche.

„Hier möchtest du welche? Ist Erdbeergeschmack.“ Doch mit der folgenden Reaktion von diesem Wampel habe ich nicht gerechnet. Er stürzt sich auf das Kaugummi, stopft sich alle in den Mund und macht eine riesige Blase. Dann drückt er auf seinen Wunschstein. Er zieht mich in die Blase und wir fliegen langsam, wie in einem rosa, leuchtendem Heißluftballon zu unserem Haus. Er drückt mich ganz fest und sagt: „danke für den Erdbeerballon, komm doch mal zu uns auf die Schmatzinsel.“ Dann schlafe ich und zwar so tief und fest, dass mich meine Mutter am nächsten Morgen kaum wachgerüttelt bekommt.

„Wach auf, ihh.. was hast du denn da in deinen Haaren? Sind das etwa Unmengen von deinem Erdbeerkaugummi?“ angeekelt zupft sie an einer Haarsträhne. Dann erinnere ich mich wieder an alles, ich laufe zu meiner Kamera und tatsächlich da bin ich nachts vor dem Friedhof und ich wusste auch wer das Foto geschossen hat. Die Spuren auf meiner Kamera von Knotschs Fingernägeln bewiesen es. In der Schule erzähle ich die Story natürlich spektakulär und bin mit dem Foto der Held.

Swen ist grün vor Neid und als er mich wieder schubsen will, packe ich seinen Arm, ziehe ihn zu meinem Gesicht und reiße meinen Mund bedrohlich auf, „Schau mal mein vampirisches Andenken, diese kleinen Beißerchen lieben süßes fettiges, böses Blut. So wie deins.“ Swen ließ mich von da an in Ruhe, aber woher mein plötzlicher Zahnwachstum kam, konnte sich auch unser Zahnarzt nicht erklären.

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Die Bettdecke

Ich bin Jessi und mir ist etwas richtig gruseliges passiert. Aber ich erzähle euch das mal von vorne. Allerdings dürfen jetzt nur Kinder zuhören, die schon zur Schule gehen oder Gruselerprobt sind.

Also wir machen Urlaub in einem alten Bauernhaus. Das Haus steht auf einer großen Wiese an einem Wäldchen in den Bergen. Ich schlafe mit meiner kleinen Schwester auf der oberen Etage, die so klein ist, dass nur unsere beiden Betten darauf stehen. Eine schmale Holztreppe führt nach unten ins große Schlafzimmer, hier liegt eine große Matratze, auf der meine Eltern schlafen. Wir essen Abendbrot, dann gehen wir die Treppe hoch. Unsrer Mama liest uns noch eine Geschichte vor. Dann versuchen wir zu schlafen. Meine schwarze Katze Minu schläft auf meinen Beinen. Der Mond scheint durch das große ovale Fenster hinter mir. Ich kann nicht einschlafen und krabble zum Fenster. Draußen ist alles von dem silbernen Licht des Mondes eingehüllt, die tannen die Wiese.

Die kleinen Schneereste sehen aus, als ob kleine Kristalle in der Dunkelheit funkeln. Ich gehe zum Bett meiner Schwester und sehe, dass sie schläft. Ich rüttle sie ein wenig, vielleicht wacht sie ja auf und wir können uns bisschen Kuchen stebizen. Ich strecke meine Hand aus und rüttle an der Bettdecke. Mit einem Mal dreht sich meine Schwester um. Sie packt meinen Arm. Doch sie sieht nicht aus wie meine Schwester, Sie sieht aus wie eine verschrumpelte Oma mit gelben Augen und einem riesigen Gebiss voller spitzer Zähne.

Sie zieht mich zu sich. Ich schreie so laut ich nur kann: „Ahaha Mama Papa Hiilfee!“ Mit aller Kraft versuche ich mich los zu reißen. Doch sie hält mich fest so fest, dass mein Arm wie Feuer brennt. Mein Herz und mein Atem sind viel zu schnell, ich zappel und kreische, doch sie ist einfach zu stark. Sie zieht mich zu sich. Ich blicke in ihre gelben Augen, die rote Adern haben und mich böse angeiern. Die Haut hängt faltig in ihrem Gesicht Herunter. Ich fürchte mich so sehr. Meine Kraft versagt, ich kann mich nicht mehr wehren und werde zu ihr gezogen.

Ich habe das Gefühl, als würde ich fallen und wie in einen Soog gezogen werden. Plötzlich liege ich ganz still. Ich bewege vorsichtig meine Finger und fühle etwas weiches, meine Bettdecke. „Was ich bin in meinem Bett?“ vorsichtig und mit noch immer klopfendem Herzen öffne ich die Augen und taste den Nachttisch nach dem Schalter der kleinen Lampe ab. Das Licht geht an und ich sehe wie meine Schwester friedlich in ihrem Bett schläft und der Mond über die Wiese und durchs Fenster leuchtet. „Hmm es war wohl ein Traum“, denke ich und lege mich wieder hin. „Alles gut?

Du hast im Schlaf nach Mama gerufen.“ Sagt meine Schwester und blickt mich verschlafen an. „Ja ja alles ok, ich hatte nur einen Albtraum“ sage ich und ziehe mir die Decke ganz hoch, bis unter die Nasenspitze. Dann schlafe ich ein und bin so froh, dass es nur ein Traum war. Doch das sollte nicht genug Abenteuer für einen Nacht sein, denn ich werde schon wieder wach. Ein Rumpeln kommt von unten. Ich werde mal nachsehe was das war. Ich nehme Minu auf den Arm und halte mich gut am Treppengeländer fest.

„Meine Schwester schläft noch tief und fest und meine Mama auch so wie es aussieht. Dann war es bestimmt Papa der irgendwas in der Küche macht. Vielleicht macht er sich einen Mitternachtssnack, da kann er mir ruhig was abgeben und ich komme doch noch zu meinem Kuchen.“, denke ich. Langsam gehe ich eine Stufe nach der anderen herunter. Doch plötzlich versucht Minu runterzuspringen , sie zappelt und kratzt. Sie hat wohl Höhenangst. „Autsch sie hat mich gekratzt. Ich lasse sie los und sie fällt. Sie krallt sich in meinem Oberschenkel fest und ich schreie auf vor Schmerz.

Ein dicker langer Kratzer fängt an zu bluten. Mein weißes Nachthemd ist nun ganz vollgeschmiert an der Rüschenspitze. „Mann Minu das war ganz blöd von dir!“ flüstere ich wütend. Dann gehe ich vorsichtig weiter an der Matratze vorbei. Auf ihr liegt ein großer zerknüllter Betdeckenhaufen, so als ob da jemand unter liegt, nur sehe ich garnicht Mamas Haare oder ihren Kopf. „Mama?“ zögernd gehe ich auf den Knüddelhaufen zu. „Bist du da unter?“, frage ich. Doch es ist nichts zu hören. Der Haufen bewegt sich auch nicht.

Ich beschließe erst mal in die Küche zu Papa zu gehen, doch dann denke ich: „Es war eben doch nur ein Traum und schon bin ich so ein Angsthase.“ Ich drehe um und gehe auf den Haufen zu. Langsam strecke ich meine Hand aus. Mein Herz klopft mir schon wieder bis zum Hals und meine Beine sind wie Gummi. Langsam greife ich in die Bettdecke und ziehe sie vorsichtig hoch. Plötzlich greift mich was am Arm, zieht mich unter den Bettdecken haufen und kitzelt mich obwohl es garnicht kitzelt, sondern nur ein ganz ekeliges Gefühl ist.

Ich kann mich nicht mehr bewegen und es stinkt erbärmlich. Schreiend und mit aller Kraft versuche ich mich zu befreien und ich schaffe es ein Stückchen unter der Decke heraus. Ich strample sie weg und sehe wie ein gelb-grün gestreiftes Monster mit faltiger Haut und scharfen Zähnen meine Beine umklammert und meine Füße durchkitzelt. Aber es ist so ein ekeliges Gefühl das ich davon eine Gänsehaut bekomme, so wie das Gefühl, dass man bekommt, wenn man mit der Gabel auf dem Teller quitscht.

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Dabei lacht das Monster und sabbert. Jetzt flüstert es: „Ich bin das Knotsch, schon von mir gehört? Bin dein schlimmster Alb.. allerdings ohne Traum! Hahaha.. und kein Wampel in Sicht der dir helfen könnte! Hehehe.. “ Dann zieht es mich weiter runter. Doch in diesem Moment hält mich etwas fest, hilft mir mich zu befreien. Knotsch kitzelt mich unter den Armen, damit ich loslasse, doch ich halte mich fest und werde in die Luft gezogen. Etwas hät mich,ich spüre weiches Fell. Wir landen auf der Deckenlampe. „Ich bin Wampel.“ Sagt das rot-braune Wesen mit Flügeln und einem roten funkelndem stein im Bauchnabel.

„Tut mir leid, dass ich nicht eher gekommen bin, ich habe mich verflogen. Doch dann habe ich Knotsch lachen hören und euch doch noch gefunden. Weißt ja wer zuletzt Lacht..“, lächelt Wampel und ich ergänze: „lacht am Besten!“ und grinse zurück. „Was wünscht du dir?“, fragt Wampel. „Ich wünsche mir das dieser blöde Knotsch selber durchgekitzelt und festgehalten wird so lange bis er total platt ist, nee noch länger, am besten eine Woche lang.“ Sage ich. Wampel deutet auf seinen leuchtenden Stein. „Drück darauf und wünsch es dir.“ Ja das mache ich auch.

Dann sehen wir wie der Knotsch von der Bettdecke, die nun wie eine Marschmallowsuperman aussieht, festgehalten wird und von kleinen federn an der langen grünen Nase, unter den dicken Trollfüßen und unter den Armen gekitzelt wird. Knotsch lacht Tränen er wehrt sich aber er kommt nicht frei. Wir lachen und schaukeln auf der Lampe hin und her. Dann gibt es einen Knall und eine riesige Federexplosion. „Knotsch ist jetzt wieder in seinem Fliegenpilzwald, allerdings in Begleitung deiner Bettdecke, die keine Gnade ihm gegenüber kennt!“ schmunzelt Wampel.

Er fligt mich zurück in mein Bettchen und ich schlafe sofort ein. Am nächsten Morgen steht ein Teller mit Kuchen neben meinem Bett, auf den ich solchen Hunger gehabt habe. „Ob alles nur ein Traum war?“ denke ich. „Was hast du denn gemacht, du hast da Blut.“ sagt meine Schwester gähnend, und wo hast du den Kuchen her, warst du heimlich in der Küche, in der Nacht?“ Nun sehe ich den Kratzer an meinem Oberschenkel. „Ich habe nur mit einem Knotsch gekämpft und ihn mit meiner Bettdecke gefangen. Ach und ich bin froh, dass du noch keine faltige Haut und große Zähne hast.“ Grinse ich und esse genüsslich mein wohlverdientes Stückchen Erdbeerkuchen.

 

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Die Scheune

 

Hallo ich bin Konrad. Ich wohne in einem kleinen Dorf und liebe es auf den Bauernhöfen in unserer Umgebung herumzustromern. Da kann man prima Abenteuer erleben. Allerdings sollte ich bald etwas gruseliges auf dem Bauernhof erleben. Es ist früh morgens an einem Samstag. Ich sitze am Frühstückstisch und esse ein leckeres Marmeladenbrot. Dann schlürfe ich die kühle Milch aus und stürme aus der Tür.

„Halt, Konrad um eins bist du spätestens wieder da, okay? Und mach keinen Ärger, hörst du?“, meine Mama hält mich am Arm und sieht mich fragend an. „Na klar, Mama!“, rufe ich und renne los. Heute hält mich nichts auf. Die Sonne scheint warm auf meine Haut, die Schmetterlinge fliegen über der Blumenwiese und ich habe keine Schule. Einfach herrlich. Ich springe über den Holzzaun zur Bullenwiese und fordere sogleich mein Glück heraus.

„Aber ich bin der schnellste in der Klasse, da wird mich so ein Bulle schon nicht kriegen.“, denke ich. Heute trage ich ein rotkariertes T-Shirt, „das sollte besonders gut funktionieren.“, freue ich mich. Ich laufe auf den Bullen zu und wedle wild mit den Armen. „Huhu, du alter Flachfladen, du Kuhkeule, du Stinkestelze, du Fliegenherberge und breitfurzende Bullenbaby. Boah jetzt habe ich alles gegeben und es funktioniert. Der Bulle dreht seinen großen Kopf zu mir, schnaubt kräftig und rast immer schneller auf mich zu.

„Oh Mist, ist der schnell.“, denke ich panisch und renne so schnell ich kann zum Gatter. Ich höre wie die schweren Hufe hinter mir donnern und immer dichter kommen. Panisch schreie ich auf und der Stier lässt von mir ab. Ich sehe Klaus am Zaun stehen und lachen. Erschöpft klettere ich über das Gatter. „Hey Konrad was war das denn für ne Nummer, warst viel zu dicht dran und dann auch noch ohne mich das Ganze.“, sagt Klaus lachend und kopfschüttelnd. Atemlos komme ich auf Klaus zu.

„Hier ich hab den alten Apfel gegen den Bullen geworfen, da war er abgelenkt.“, sagt Klaus. „Danke! Echt, das war bisschen knapp.“, sage ich und komme so eben wieder zu Atem. „Komm wir spielen Verstecken. Wenn ich dich finde musst du dich in einen Kuhfladen setzen und wenn ich dich nicht finde setze ich mich rein.“, schlägt Klaus vor. „Ja super Idee, aber was sagt Mama dazu, das ist meine neue Hose.“, überlege ich. „Na gut, ich lege noch meine Steinschleuder oben drauf.“, sagt Klaus. „Hmm, das war ein unschlagbares Angebot.“, denke ich und schlage ein.

Wir rennen geduckt über den Hof, so dass Herr Steffel und nicht sieht. Der mag uns nicht besonders, weil wir seine weißen Ziegen mal mit roter Farbe angemalt haben. Seine Frau ist in Ohnmacht gefallen, weil sie dachte, dass die Ziegen alle verbluten. Die hat das ganze Dorf zusammengeschrien. „Geschafft!“ ruft Klaus. „Ich zähl da hinten beim Silo.“ Während Klaus zum Silo läuft überlege ich, wo ich mich nur verstecken könnte. „Ja.. in der alten Scheune! Da traut der Feigling sich nie rein.“

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Mit der Scheune ist es nämlich so, dass alle im Umfeld denken, dass ein Fluch auf ihr liegt. Eine Hexe soll sie schon im Mittelalter verflucht haben, weil sie in ihr aufgehängt worden ist. „Ich glaube doch nicht an Hexen und diese Bruchbude fällt eh bald zusammen, da ist bestimmt eh längst Gras drüber gewachsen, über den Fluch, meine ich.“ Versucht sich Konrad zu beruhigen. Dann geht er zum großen Tor. Er hebt den schweren Eisenriegel hoch und verschließt ihn leise wieder von Innen.

Das licht fällt durch die Ritzen zwischen den dicken Balken und strahlt die Staubkörner an, die durch die Luft wirbeln. Ich gehe langsam durch den sandigen Boden zu den alten Strohballen, die hier mal in einer mutigen Phase der Dorfgemeinschaft von drei Bauern gemeinsam abgeladen und nie wieder herausgeholt wurden. „In den dunklen Ritzen kann ich mich prima verstecken, ich freu mich schon richtig auf Klaus Gesicht wenn er sich in den Fladen setzt und wenn er dann zu seiner Mutter geht. Hihi.. und seine Schleuder bekomme ich auch noch!“, voller Vorfreude hüpfe ich in die dunkle Nische zwischen den Strohballen.

„Puh ist das aber staubig!“ ich muss niesen. „Klaus sucht bestimmt schon überall nach mir.“, denke ich. Doch plötzlich scheinen sich die Strohballen zu bewegen, ich verliere den Halt und rutsch immer tiefer in die Schmale Ritze. Ich schreie: „Hiilfee!“ Da packt mich was am Bein und zieht mich in die Höhe. Ein übergroßer, behaarter Troll mit Schnotternase grinst mich mit schleimigem Maul an. Er hält mich kopfüber nach unten und kitzelt mich unter den Armen. Dann schmeißt er mich im hohen Bogen zu einem riesigen grünen Monster mit orange-roten Haaren. Das fängt mich auf und wirbelt mich durch die Luft, wie eine Puppe.

Es schmeist mich wieder fort und dieses Mal fängt mich eine knittrige, alte Hexe auf. Sie kitzelt mich mit ihren dünnen Fingern unter den Füßen. Dann wirft sie mich lachend wieder zum grünen Monster. So werfen mich die grausamen riesigen Gestalten, wie einen Spielball durch die Luft, hin und her und kitzeln mich grob durch. Der Troll steckt mich in seine Schleimnase und die Hexe versucht mich mit ihrem Weidenbesen zu verprügeln.

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Ich schreie und weiß mir nicht mehr zu helfen, es ist einfach zu furchtbar und ich kann nichts tun. Doch in diesem Moment fliegt ein kleines rot-braunes Wesen durch die Luft und fängt mich auf.

Es hält mich fest und wir fliegen hoch, auf die Dachbalken der Scheune. Da kommen auch die riesigen Ungeheuer nicht ran. Das Wesen zeigt auf seinen Wunschstein und sagt: „Wünsch dir was und es passiert.“ „Na das waren jetzt endlich mal gute Nachrichten.“, denke ich, drücke auf den Stein und wünsche mir, dass die riesigen Monster winzig klein sind und wo wir schon mal beim Wünschen sind, denke ich: „ auch noch eine blaue Kuh, die Kakao statt Milch gibt und auf der ich reiten kann.“ „Das ist ein riesen Wunsch!“ sagt Wampel und es sieht aus als würde es versuchen etwas heraus zu pressen. Es drückt und drückt.

Dann endlich, gibt es ein helles Licht und ich stehe wieder auf dem Boden. In der Hand halte ich drei kleine Figuren. Die Hexe, den Troll und das grüne Monster. Das kleine rot-braune Wesen fliegt zu mir herab und erzählt: „Das grüne heißt Kotsch, er ist mal wieder aus Wampelonia, der wunderbaren Welt der Träume, ausgebrochen um sich hier in der realen Welt auszutoben. Er ist natürlich eher aus Albträumen und Angst gemacht, genau wie seine beiden Kollegen. Du kannst ne Weile mit ihnen spielen, aber heute Nacht verschwinden sie wieder in ihren Fliegenpilzwald in Wampelonia.

Ich bin Wampel und süchtig nach Erdbeeren, habt ihr zufällig auf einem Feld welche?“, fragt Wampel. „Äh, nein die sind noch nicht ganz reif.“ Sage ich verdutzt, „Aber danke, dass du mich gerettet hast. Ich hoffe ich begegne nur noch dir und keinen Monstern mehr!“ doch als ich mich zu Wampel umdrehe, ist er schon spurlos verschwunden. Allerdings steht da nun eine rosane Kuh. „Da bist du ja! Hab ich dich doch noch gefunden!“ lacht Klaus, der gerade das große Tor aufmacht und Licht in die Scheune lässt.

„Wo hast du denn die Kuh her?“, fragt er erstaunt. „Und coole Monsterfiguren! Hast du die etwa hier gefunden?“, fragt er weiter. „Ja, das kann man so sagen.“ Ich schenke sie meinem kleinen Bruder der spielt so gerne im Matsch mit Aktionfiguren.“, sage ich. Dann hole ich einen Strick, führe die rosane Kuh aus der Scheune und melke sie. Wer glaubt es.. es war tatsächlich Erdbeermilch. „Probier mal,

aber erzähl das Keinem, die denken sonst, wir sind bescheuert.“ Wir freuen uns und wundern uns zugleich. Doch dann war da noch unser Versprechen. „Achtung ich glaub sie macht nen Fladen.“, kichert Klaus. Doch alles was da auf den Boden viel war eine riesige Erdbeersahnetorte. „Da setzte ich mich gerne rein!“ ,lachte ich. Ich glaube Wampel hatte einfach zu großen Hunger auf Erdbeeren beim Wünschen gehabt.

 

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Wir hoffen ihr seid jetzt in Halloweenstimmung gekommen und habt euch auch ordentlich gegruselt! Dann wünschen wir euch vonNice-Magazine jetzt viel Spaß beim Halloween feiern! Wir hoffen der Halloween-artikel hat euch gefallen und es war für jeden, Groß und Klein, etwas gruseliges dabei! Den süßen Wampel bekommt Ihr übrigens hier: Wampel.net

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Happy Halloween!!!

 

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