Hohe Fehltage pro Jahr bei psychischen Erkrankungen - App hilft diese am Arbeitsplatz zu verringern 😙 - Nice-Magazin.de

Hohe Fehltage pro Jahr bei psychischen Erkrankungen – App hilft diese am Arbeitsplatz zu verringern 😙

Dauerstress, Leistungsdruck, ständige Verfügbarkeit oder eine unausgeglichene Work-Life-Balance sind keine Seltenheit mehr

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Hohe Fehltage pro Jahr bei psychischen Erkrankungen – App hilft diese am Arbeitsplatz zu verringern 😙

Dauerstress, Leistungsdruck, ständige Verfügbarkeit oder eine unausgeglichene Work-Life-Balance sind keine Seltenheit mehr

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Spätestens seit der Pandemie wird die sich wandelnde Arbeitswelt immer schnelllebiger – gleichzeitig steigen die geistigen Herausforderungen an Arbeitnehmer:innen: Dauerstress, Leistungsdruck, ständige Verfügbarkeit oder eine unausgeglichene Work-Life-Balance sind keine Seltenheit mehr. Eine Studie der DAK belegt nun die gravierenden Zahlen psychisch bedingter Krankschreibungen. Diese haben sich in den letzten Jahren verfünffacht.

Digitale Anwendungen, die vom Arbeitgeber für Mitarbeitende zur Verfügung gestellt werden, können dieser Problematik entgegenwirken, indem sie zu mehr Pausen und Achtsamkeit im Job anregen. Alexander Kuttig, Geschäftsführer der Teamfit GmbH, sieht diese Anwendungen als probates Mittel gegen Hektik, Stress und Co. am Arbeitsplatz an. Er erklärt, wie Maßnahmen für mentale Gesundheit am Arbeitsplatz funktionieren können und warum eine Kombination aus Sport und Achtsamkeit ein höchstes Maß an Entspannung verspricht.

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Psychischen Erkrankungen

Berlin, den 08.06.2022. Laut einer Auswertung aus Daten der DAK Krankenkasse von 2,4 Millionen Beschäftigten war 2021 das Jahr mit einem neuen Höchststand an Fehltagen aufgrund von psychischen Erkrankungen. Auf je 100 Versicherte kamen 276 Fehltage, was einer Steigerung um 41 Prozent über dem Niveau von vor zehn Jahren entspricht. Ein psychischer Krankheitsfall dauerte im vergangenen Jahr durchschnittlich 39,2 Tage – im Vergleich dazu liegt der Krankenstand durch physische Gebaren im Schnitt bei gerade einmal 14,5 Tagen pro Jahr und ist seit Jahren rückläufig. Viele Experten sehen diese Zunahme nicht nur durch die Pandemie bedingt, sondern als Entwicklung grundsätzlicher Arbeitsanforderungen nach höherer Produktivität, Mobilität und Flexibilität.

Um diesem Anspruch, der über neue Technologien und Arbeitsmodelle befeuert wird, gerecht zu werden, stellen viele Arbeitnehmer:innen ihre Arbeit uneingeschränkt in den Lebensmittelpunkt. „Die Ängste, die hierbei entstehen, sollten auch von den Organisationen der Beschäftigten ernst genommen werden und proaktiv bzw. präventiv behandelt werden, bevor es zu langfristigen Ausfällen im Unternehmen kommt“, betont Alexander Kuttig, Geschäftsführer der Gesundheitsapp Teamfit.

Sein Team erkannte bereits, dass nicht nur betriebliche Gesundheitsmaßnahmen für den Körper, sondern auch den Geist umgesetzt werden sollten. Digitale Anwendungen, die auf medizinisch fundierten Prinzipien der Stressreduzierung fußen und Achtsamkeit und Meditation auch für den Unternehmenskontext nutzbar machen, sollen den Problemen des wandelnden Arbeitsmarktes entgegenwirken.

‚Mindfulness‘ per App: Digitale Stütze hilft beim Abschalten in Arbeitspausen

Vor allem in Zeiten hohen Stresses vernachlässigen Arbeitnehmer:innen gerade jene Aktivitäten, die sie eigentlich benötigen, um der Situation effektiv begegnen zu können. In der jüngeren Vergangenheit hat sich hier das Konzept der Achtsamkeit (Neu-deutsch: Mindfulness) auch in Unternehmen als Hilfe zum Abschalten bzw. Durchstarten etabliert: „Mindfulness hilft einerseits in stressigen Situationen die Energiespeicher wieder aufzufüllen und das Stresslevel zu reduzieren, andererseits auch bei langfristigen Verhaltensänderungen, die einen achtsameren Umgang mit sich selbst zu Folge haben sollen.“, erklärt Kuttig, Geschäftsführer der Teamfit GmbH.

Alexander Kuttig, Geschäftsführer der Teamfit GmbH.

Alexander Kuttig, Geschäftsführer der Teamfit GmbH

Sein Unternehmen bietet eine digitale Anwendung für die ganzheitliche Mitarbeitergesundheit und -motivation auf mentaler und körperlicher Ebene. Dies geschehe durch in der App geführte kurze Meditationssequenzen, Atemübungen und Einschlafmeditationen, sowie entspannende Musik und Geräuschkulissen bis hin zu binaural Beats, einer akustischen Unterstützung, um die Entspannung und Konzentration zu fördern, so der Experte weiter.

Niedrigschwelliger Einstieg führt zu einer frühzeitigen Auseinandersetzung

Auch wenn die Inanspruchnahme einer psychotherapeutischen Behandlung heute weniger stigmatisiert wird, kostet der Gang zur psychologischen Fachkraft für viele Menschen nach wie vor eine große Überwindung. Ein niedrigschwelliger Einstieg über digitale Anwendungen, der es Nutzer:innen ermöglicht, Angebote aus der Sicherheit der eigenen vier Wände wahrzunehmen, kann helfen, Leidende für die Thematik zu sensibilisieren oder die Notwendigkeit des Besuchs eines Facharztes ad acta zu legen, da früh genug gegengesteuert wird.

Seit Beginn der Pandemie und der damit einhergehenden Digitalisierung vieler Gesellschaftsbereiche sind Menschen aufgeschlossener gegenüber „e-health-Lösungen“. „Für viele Mitarbeitende ist es das erste Mal, dass sie in Kontakt mit dem Thema ‚mentale Gesundheit‘ kommen. Vielen gefällt dann der entspannte Zustand einer Meditation und sie bleiben dabei. So kann einiges für die mentale Gesundheit getan werden, ohne dass es überhaupt bemerkt wird.“, erklärt Alexander Kuttig.

Achtsamkeit und Sport als starkes Duo für die Psyche

In der medizinischen Forschung ist bereits länger etabliert, dass viele der physiologischen Wirkungen von Bewegung auch positiv auf die Psyche einwirken. Das Gehirn wird besser durchblutet und der Körper schüttet körpereigene Opioide, Endocannabinoide und Endorphine aus. Sport hebt so die Stimmung, bessert die geistige Leistung und hemmt die Schmerzwahrnehmung. Die Kombination mit Achtsamkeitstrainings und Meditation kann hier eine weitere verstärkende Wirkung entfalten, erzählt Kuttig: „Bisher war Teamfit auf physische Gesundheit in den Bereichen Aktivität und Sport fokussiert.

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Mit dem Bereich Mindfulness wird nun erstmals die psychische Gesundheit als zubuchbare Option integriert. Beides zusammen ergänzt sich sehr gut, denn wirklich ausgeglichen ist ein gesunder Geist nur in einem gesunden Körper.“ Aus Erfahrungen mit dem bisherigen Betrieb der App weiß der Unternehmer, dass Motivation und Teamgefühl über die gemeinsamen Sport-Challenges für eine höhere Zufriedenheit bei der Arbeit und eine langfristige Bereitschaft, die Anwendung auch zu nutzen, sorgen. Ähnlich verhält es sich auch bei der Prävention von psychischen Leiden im Arbeitskontext, denn „der Content einer Mental Health App kann so gut sein wie er will – wenn die User:innen nicht dabei bleiben, hilft das nicht.“, so Kuttig.

Ohne Miteinander funktioniert es nicht

Gerade in den jetzigen Krisenzeiten müssen Firmen individuell abgleichen, inwiefern Maßnahmen getroffen werden können, die positiv auf die Work-Life-Balance und das Wellbeing der Mitarbeitenden einzahlen. Hier können digitale Anwendungen einen leichtgängigen Ansatz bieten, Beschäftigte für das Thema zu sensibilisieren und langfristig zu begeistern.

Das Fundament bleibt jedoch in allen Unternehmen ein wertschätzender, vertrauensvoller Umgang untereinander, der den individuellen Bedürfnissen gerecht wird.

Kuttig sieht in ganzheitlichen Gesundheitsanwendungen für Betriebe eine große Chance, das Miteinander im Unternehmen nachhaltig zu verbessern und Krankenstände langfristig zu minimieren.

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Über Teamfit

Das Münchener Start-up Teamfit bietet Unternehmen mit seiner App ein motivierendes Sport- und Gesundheitsangebot, um Beschäftigte fit zu machen und den Teamgeist zu stärken. Über die App schließen sich Mitarbeiter:innen zu Teams zusammen und können gegen andere Abteilungen oder Standorte in einen sportlichen Wettbewerb treten. Mit diesem Konzept werden Themen wie Fitness, Gesundheitssport und Motivation tief in der Unternehmens-DNA verankert. Weitere Informationen unter https://www.teamfit.eu/de/

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