Sieben Fragen an deinen Frauenarzt

7 Sieben Fragen an deinen Frauenarzt

Geschlechtskrankheiten, Verhütungsmittel und Sex

Frau sitzt bei einem Arzt

7 Sieben Fragen an deinen Frauenarzt

Geschlechtskrankheiten, Verhütungsmittel und Sex

© Bigstock/ Chinnapong

Geschlechtskrankheiten, Verhütungsmittel und Sex: Jede Frau hat hinsichtlich solcher Themen ungeklärte Fragen. Wieso beim nächsten Mal nicht einfach den Frauenarzt oder die Frauenärztin damit konfrontieren? Wir haben sieben Fragen zusammengestellt, die fast jede Frau ihrem Gynäkologen stellen sollte.

Bloß keine falsche Scham! Vielen Frauen sind intime Fragen an den Gynäkologen unangenehm. Eine solide Vertrauensbasis zum Frauenarzt ist hierbei das A und O. Man sollte sich immer nach regionalen Gynäkologen umsehen, die ideal zu einem passen. Wenn es mit dem Frauenarzt klickt, fällt auch die intimste Frage nicht mehr allzu schwer. Wir haben 7 Fragen gestellt ohne Rot im Gesicht zu werden. Vielleicht schaffst du das auch?

1. Wieso bekomme ich keinen Orgasmus?

Studien zufolge kommen nur 65 Prozent aller Frauen beim Geschlechtsverkehr auch zum Orgasmus. In einem Großteil aller Fälle steht keine Krankheit, sondern mangelnde Körpererfahrung dahinter. Nichtsdestotrotz können auch anatomische Veränderungen der Grund sein. Umso wichtiger, mit dem Frauenarzt darüber zu sprechen.

2. Wie beeinflusst die Pille das Sexleben?

Über lange Jahre war verbreitet, dass die Pille wie eine Art Lust-Dämpfer auf die weibliche Libido wirkt. Forscher der University of Kentucky sind

in einer Studie mittlerweile zu gegenteiligen Ergebnissen gekommen. Untersuchungen der Universität von New Mexico legen nahe, dass bestimmte Hormone im beliebtesten Verhütungsmittel der Deutschen die Lust sogar ankurbeln können. Wie genau die Zusammenhänge zwischen hormoneller Verhütung und Lust aussehen, sollten Gynäkologen am besten wissen.

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3. Wie sieht richtige Intimpflege aus?

Zahlreiche Mythen ranken sich um das Thema Intimpflege. Dutzende Mittel gibt es, die dem Intimbereich guten Geruch und Hygiene bescheren sollen. Welche davon muss man tatsächlich zu Hause haben? Macht die Intimrasur den Intimbereich hygienischer? Wie muss man sich die Selbstreinigungsfunktion der Scheide vorstellen? Fragen wie diese gehören für viele Frauen zu den unangenehmsten überhaupt. Über Intimpflege spricht man nur ungern. Doch wo könnte man es tun, wenn nicht hinter verschlossenen Türen des Frauenarztes?

4. Wie lässt sich der Geruch des Ausflusses beeinflussen?

Viele Frauen haben Erfahrungen mit unangenehm riechenden Ausfluss. Wie genau das Scheidensekret riecht, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Neben dem Zyklus haben das Verhütungsmittel und die Ernährung Einfluss darauf. Was sollte man also essen, damit die Körpersekrete besser riechen? Fragen wie diese weiß der Frauenarzt am besten zu beantworten. Dasselbe gilt für solche nach dem richtigen Verhütungsmittel für besseren Duft.

5. Was, wenn man nicht an den Rückholfaden der Spirale kommt?

Dank Rückholfaden ist es relativ leicht, die Spirale zu entfernen. Doch was, wenn der Faden nicht mehr auffindbar ist? Grundsätzlich gibt es in diesem Fall drei Möglichkeiten: Der Faden könnte sich in den Gebärmutterhals verzogen haben. Vielleicht hat die Trägerin die Spirale auch verloren oder das Verhütungsmittel ist unbemerkt nach Innen gewandert. Besonders nach der Geburt eines Kindes kann letzteres vorkommen. Der Frauenarzt klärt auf, wohin der Faden plötzlich verschwunden ist. Anschließend entscheidet er, wie weiter vorzugehen ist – notfalls mit einer Operation.

6. Wie oft sollte man auf Geschlechtskrankheiten testen?

Von Syphilis bis hin zu Genitalwarzen gibt es zahlreiche Geschlechtskrankheiten. Einige davon rufen nicht unbedingt Symptome hervor, daher bleiben sie oft lange unerkannt. Umso wichtiger sind bei häufig wechselnden Sexualpartnern regelmäßige Tests. Wie häufig und worauf genau getestet werden sollte, hängt vom Einzelfall ab.

7. Wie schützt man sich vor HPV-Infektionen?

Die meisten sexuell aktiven Frauen infizieren sich mindestens einmal im Leben mit HP-Viren (HPV). Im Normalfall bleibt die Infektion unbemerkt. Trotzdem erhöhen bestimmte Typen das Risiko für Gebärmutterhalskrebs. Sie setzen sich oftmals in den Schleimhautzellen des Muttermunds fest. Dort können sie das Gewebe verändern. Im Laufe von Jahren bis hin zu Jahrzehnten können sich auf dieser Basis bösartige Tumore bilden. Obwohl das selten passiert, wird 12- bis 18-jährigen Frauen die Impfung vorgeschlagen. Zu Vorbeugemaßnahmen wie dieser sollten alle Patientinnen ihre Frauenärzte befragen.