Es gibt Künstlernamen, die klingen, als wären sie in einem Marketingmeeting entstanden. Glatt, international, möglichst leicht auszusprechen und bitte so, dass niemand daran Anstoß nimmt.
Und dann gibt es ASCHENBECHERKIND.
Ein Name, bei dem man automatisch ein zweites Mal hinschaut.
Ein bisschen dreckig. Ein bisschen kaputt. Seltsam vertraut. Und definitiv nichts, was man nach fünf Sekunden wieder vergessen hat.
Ziemlich passend also für ein deutschsprachiges Musikprojekt, das sich irgendwo zwischen Metalcore, Electronicore, Alternative Metal, Post-Hardcore, großen Refrains und emotionalem Ausnahmezustand bewegt.
Die Songs heißen nicht „Eternal Shadows of Tomorrow“.
Sie heißen „Du Darfst! Ich Nicht!“, „Lösch mich Nicht“, „Ich Bin Gleich DAA!“, „Mission Liebe“ oder „Heute Herz (Morgen Eis)“.
Und damit ist eigentlich schon erstaunlich viel gesagt.
Denn bei ASCHENBECHERKIND geht es nicht um weit entfernte Fantasywelten oder kryptische Metaphern, für deren Interpretation man anschließend ein Literaturstudium benötigt.
Es geht um das echte Chaos.
Um Beziehungen.
Um Trennungen.
Um Liebe, die plötzlich wehtut.
Um Eifersucht und Doppelmoral.
Um Nachrichten, die man besser nicht abgeschickt hätte.
Um dieses merkwürdige Gefühl zwischen „Ich vermisse dich“ und „Dann verpiss dich halt“.
Und manchmal einfach darum, dass jemand selbstverständlich „gleich da“ ist – obwohl wirklich jeder Beteiligte weiß, dass daraus mindestens eine halbe Stunde wird.
Willkommen in der Welt von ASCHENBECHERKIND.

Das erwartet Dich:
Wer oder was ist ASCHENBECHERKIND?
ASCHENBECHERKIND ist ein junges deutschsprachiges Musikprojekt.
Hinter den Songs steht Steven Hofmeister, der in den veröffentlichten Musik-Credits unter anderem als Songwriter, Komponist und Produzent auftaucht.
Musikalisch lässt sich das Projekt nicht besonders bequem in eine einzelne Schublade stecken.
Und genau das scheint auch nicht vorgesehen zu sein.
Mal dominieren harte Gitarren und Metalcore-Einflüsse. Dann kommen elektronische Elemente hinzu. Es folgen melodische Passagen, Rap-Anleihen, Shouts, große Hooks oder Refrains, die deutlich eingängiger sind, als man nach den ersten Sekunden erwartet hätte.
Auf einmal ist der Song emotional.
Dann wütend.
Dann komplett drüber.
Und gelegentlich alles innerhalb weniger Minuten.
Wer modernen Metalcore, Electronicore, Alternative Metal oder Post-Hardcore hört, dürfte viele vertraute Elemente entdecken.
Trotzdem wirkt ASCHENBECHERKIND weniger wie der Versuch, möglichst exakt in ein vorhandenes Genre zu passen.
Der Song darf eskalieren.
Der Refrain muss hängen bleiben.
Vielleicht brauchen wir wieder Musik, die nicht perfekt sein will
Popkultur ist heute erstaunlich ordentlich geworden.
Perfekte Bilder. Perfekte Körper. Perfekte Wohnungen. Perfekte Beziehungen.
Sogar Zusammenbrüche sehen auf Social Media manchmal verdächtig gut ausgeleuchtet aus.
ASCHENBECHERKIND wirkt wie das Gegenteil davon.
Hier soll offensichtlich nicht alles aussehen und klingen, als hätte vorher eine Fokusgruppe darüber abgestimmt.
Das Projekt lebt von einer gewissen Unordnung.
Von Momenten, in denen Gefühle nicht besonders vernünftig sind.
Denn Menschen sind es schließlich auch nicht.
Wir wissen, dass wir jemandem nicht schreiben sollten – und schreiben trotzdem.
Wir wissen, dass eine Beziehung vorbei ist – und hoffen trotzdem.
Wir behaupten, uns sei etwas egal – und schauen fünf Minuten später erneut aufs Handy.
Wir wollen jemanden vergessen und prüfen gleichzeitig, ob dieser Mensch unsere Story gesehen hat.
Vielleicht ist genau das der Punkt, an dem ASCHENBECHERKIND interessant wird.
Die Songs handeln nicht davon, wie Erwachsene idealerweise mit ihren Emotionen umgehen sollten.
Sondern davon, wie sie es manchmal tatsächlich tun.
„Mission Liebe“: Wenn Aufgeben keine echte Option ist
Schon der Titel „Mission Liebe“ könnte kitschig sein.
Ist er aber nicht.
Denn hinter diesen zwei Worten steckt ein Zustand, den viele Menschen kennen, die schon einmal wirklich lange oder intensiv geliebt haben:
Dieser vollkommen irrationale Gedanke, dass es doch irgendwie noch funktionieren könnte.
Noch ein Gespräch.
Noch ein Versuch.
Noch eine Nachricht.
Noch einmal erklären.
Noch einmal hoffen.
Vielleicht existiert irgendwo tatsächlich dieser eine Satz, nach dem plötzlich alles wieder gut wird.
Natürlich funktioniert das Leben selten so einfach.
Genau deshalb ist das Thema so stark.
Denn zwischen einer Beziehung und ihrem endgültigen Ende liegt manchmal eine merkwürdige Zwischenwelt.
Man ist nicht mehr richtig zusammen.
Aber emotional auch noch lange nicht getrennt.
Man versucht loszulassen und hält gleichzeitig fest.
Hoffnung wird irgendwann zur Belastung.
Liebe wird zur Mission.
Und irgendwann weiß man selbst nicht mehr genau, ob man gerade für einen Menschen kämpft – oder gegen die Realität.
Das ist unangenehm.
Aber verdammt menschlich.
„Heute Herz (Morgen Eis)“ – Trennung in vier Worten
Noch präziser kann man das emotionale Chaos nach einer Trennung wahrscheinlich kaum zusammenfassen:

Heute Herz. Morgen Eis.
Heute möchtest du diesen Menschen zurück.
Morgen möchtest du seine Nummer löschen.
Übermorgen vermisst du ihn.
Am Abend bist du wütend.
Und nachts erinnerst du dich plötzlich wieder an irgendeinen völlig belanglosen gemeinsamen Moment von vor fünf Jahren.
Willkommen im Gehirn nach einer Trennung.
Gefühle verlaufen selten linear.
Menschen wachen morgens nicht auf und denken:
„Die Beziehung ist beendet. Ich werde nun geordnet sämtliche vorgesehenen Verarbeitungsschritte absolvieren.“
Schön wäre es.
Stattdessen wechseln Trauer, Hoffnung, Wut, Nostalgie, Trotz und vermeintliche Gleichgültigkeit teilweise schneller als die Songs einer Playlist.
„Heute Herz (Morgen Eis)“ bringt genau dieses Hin und Her bereits im Titel erstaunlich gut auf den Punkt.
„Lösch mich Nicht“ – die vielleicht modernste Angst einer Trennung
Früher verschwand ein Mensch aus deinem Leben.
Heute verschwindet er zusätzlich aus WhatsApp, Instagram, Spotify, TikTok und eventuell noch aus irgendeiner gemeinsam geführten Einkaufsliste.
Romantisch.
Kaum etwas symbolisiert das moderne Ende einer Beziehung deshalb so brutal wie das digitale Löschen.
Fotos verschwinden.
Chats werden archiviert.
Gemeinsame Bilder werden gelöscht.
Man wird entfolgt.
Blockiert.
Entblockiert.
Vielleicht wieder blockiert.
Und plötzlich bleibt von Jahren gemeinsamer Geschichte auf einem Smartphone erstaunlich wenig übrig.
Der Titel „Lösch mich Nicht“ funktioniert deshalb auf mehreren Ebenen.
Natürlich kann man jemanden aus einem Telefon löschen.
Die eigentliche Angst dahinter ist aber eine andere:
Was, wenn ich irgendwann auch aus deinem Leben verschwinde?
Und vielleicht noch schlimmer:
Was, wenn du irgendwann überhaupt nichts mehr fühlst, wenn du an mich denkst?
Plötzlich ist ein ziemlich einfacher Songtitel gar nicht mehr so einfach.
Und dann heißt ein Song einfach „MAMA, ICH BIN IM MOSHPIT!“
Zum Glück suhlt sich ASCHENBECHERKIND nicht ausschließlich im emotionalen Abgrund.
Das wäre auf Dauer schließlich auch anstrengend.
Die andere Seite des Projekts ist deutlich chaotischer.
Schon „MAMA, ICH BIN IM MOSHPIT!“ zeigt ziemlich zuverlässig, dass hier auch Platz für Eskalation, Selbstironie und musikalischen Wahnsinn im besten Sinne ist.
Ähnlich funktioniert „Ich Bin Gleich DAA!“.
Ein Satz, der zu den größten Lügen der Menschheitsgeschichte gehören dürfte.
„Bin gleich da.“
Nein.
Bist du nicht.
Du hast wahrscheinlich noch nicht einmal deine Schuhe an.
Genau solche Alltagssituationen passen erstaunlich gut zwischen die emotional schwereren Songs.
Vielleicht gerade deshalb.
Denn auch das echte Leben besteht schließlich nicht ausschließlich aus bedeutungsschweren Momenten.
Man kann morgens wegen einer Trennung heulen und sich zwei Stunden später darüber aufregen, dass jemand zum dritten Mal behauptet, in fünf Minuten da zu sein.
Gefühle ernst nehmen – sich selbst aber nicht immer
Das könnte langfristig eine der interessantesten Eigenschaften von ASCHENBECHERKIND werden.
Das Projekt nimmt Emotionen ernst, ohne deshalb jede Sekunde bedeutungsschwer wirken zu müssen.
Das ist ein wichtiger Unterschied.
Ein Song darf wehtun.
Ein anderer darf aggressiv sein.
Der nächste darf komplett albern werden.
Und manchmal funktioniert gerade die Kombination besonders gut.
Denn Menschen sind schließlich genauso widersprüchlich.
Wir sind nicht ausschließlich traurig.
Nicht ausschließlich glücklich.
Nicht ausschließlich vernünftig.
Und ganz sicher nicht immer erwachsen.
Warum dieser seltsame Name so gut funktioniert
Bleibt die wahrscheinlich offensichtlichste Frage:
Warum nennt man ein Musikprojekt ASCHENBECHERKIND?
Vielleicht sollte man diese Frage gar nicht vollständig beantworten.
Denn ein guter Künstlername muss nicht zwingend erklärt werden.
Er muss ein Gefühl erzeugen.
Und ASCHENBECHERKIND erzeugt ziemlich viele davon.
Der Name klingt nach einer Nacht, die längst hätte enden sollen.
Nach kaltem Kaffee.
Nach einem Balkon um vier Uhr morgens.
Nach zu vielen Gedanken und zu wenig Schlaf.
Nach einer Nachricht mit sieben Absätzen, bei der man ungefähr nach Absatz drei hätte aufhören sollen.
Nach schlechten Entscheidungen.
Nach schwarzem Humor.
Nach jemandem, der versucht, sein Leben irgendwie zusammenzuhalten und dabei zumindest einen ziemlich guten Soundtrack produziert.
Das Bild ist nicht besonders perfekt.
Vielleicht funktioniert es gerade deshalb.
ASCHENBECHERKIND hören: Spotify, Amazon Music und mehr
Wer jetzt wissen möchte, wie sich das Ganze tatsächlich anhört, muss sich nicht auf unsere Beschreibung verlassen.
Die bisherigen Veröffentlichungen gibt es direkt über das offizielle ASCHENBECHERKIND-Profil auf Spotify.
Dort lässt sich dem Künstlerprofil auch direkt folgen – wahrscheinlich die einfachste Möglichkeit, kommende Veröffentlichungen nicht zu verpassen.
ASCHENBECHERKIND ist außerdem über Amazon Music sowie weitere große Musik- und Streamingplattformen verfügbar. Auch bei Qobuz findet sich eine eigene Künstlerseite mit Veröffentlichungen und Musik-Credits.
Wer lieber über YouTube hört, findet dort ebenfalls offizielle Musikveröffentlichungen des Projekts.
Die Diskografie wächst derzeit auffällig schnell.
Und damit entsteht Stück für Stück eine musikalische Welt, deren Grundrichtung zwar bereits erkennbar ist, deren Grenzen aber noch erstaunlich offen wirken.

Welche ASCHENBECHERKIND-Songs sollte man zuerst hören?
Wer zum ersten Mal über den Namen stolpert, sollte nicht unbedingt nur einen Song anklicken.
Dafür unterscheiden sich die bisherigen Veröffentlichungen zu stark voneinander.
„Mission Liebe“ zeigt eine der emotionalsten Seiten des Projekts.
„Heute Herz (Morgen Eis)“ dreht sich um das Wechselspiel aus Nähe, Distanz und Gefühlschaos.
„Lösch mich Nicht“ trifft die schmerzhafte Seite des Loslassens.
„Du Darfst! Ich Nicht!“ trägt Wut und Doppelmoral bereits im Namen.
„Ich Bin Gleich DAA!“ und „MAMA, ICH BIN IM MOSHPIT!“ zeigen dagegen, dass ASCHENBECHERKIND sich selbst nicht permanent bierernst nimmt.
Zusammen ergibt sich langsam ein ziemlich klares Bild.
Nicht von Perfektion.
Sondern von Persönlichkeit.
Kann ASCHENBECHERKIND größer werden?
Jedes Jahr erscheinen Millionen neuer Songs.
Deshalb reicht es längst nicht mehr aus, einfach nur Musik zu veröffentlichen.
Ein Projekt braucht eine Identität.
Etwas, das Menschen wiedererkennen.
Einen Sound, einen Namen, eine Haltung oder im besten Fall alles gleichzeitig.
ASCHENBECHERKIND bringt zumindest einige ungewöhnlich gute Voraussetzungen mit.
Einen Namen mit hohem Wiedererkennungswert.
Eine direkte Sprache.
Einen musikalischen Mix aus Härte und eingängigen Hooks.
Songtitel, die bereits funktionieren, bevor überhaupt der erste Ton läuft.
Und Themen, bei denen viele Menschen sofort wissen, wie sie sich anfühlen.
Was daraus langfristig entsteht, wird sich zeigen.
Aber eines hat ASCHENBECHERKIND bereits geschafft:
Man vergisst den Namen nicht besonders schnell.
Ein Soundtrack für Menschen, bei denen nicht immer alles nach Plan läuft
Vielleicht ist das am Ende die einfachste Beschreibung.
ASCHENBECHERKIND macht Musik für Menschen, die schon einmal zu lange an jemandem festgehalten haben.
Für Menschen, die eine Nachricht geschrieben und drei Sekunden später bereut haben.
Für alle, die gleichzeitig wütend und traurig sein können.
Für diejenigen, die ihre Gefühle manchmal lieber mit lauten Gitarren übertönen.
Für Menschen, deren Leben nicht aussieht wie ein perfekt kuratierter Instagram-Feed.
Und vermutlich auch für den Typen, der seit 25 Minuten schreibt:
„Bin gleich da.“
ASCHENBECHERKIND steht noch ziemlich am Anfang.
Aber vielleicht ist gerade das der spannendste Zeitpunkt, um zuzuhören.
Bevor aus einem merkwürdigen Namen plötzlich einer wird, den jeder schon einmal gehört hat.
FAQ: ASCHENBECHERKIND
Was ist ASCHENBECHERKIND?
ASCHENBECHERKIND ist ein deutschsprachiges Musikprojekt zwischen Metal, Metalcore, Electronicore, Alternative Rock und emotionalen, eingängigen Hooks.
Wer steckt hinter ASCHENBECHERKIND?
In den veröffentlichten Musik-Credits wird Steven Hofmeister unter anderem als Songwriter, Komponist und Produzent geführt.
Wo kann man ASCHENBECHERKIND hören?
Die Musik ist unter anderem über Spotify, Amazon Music, Qobuz und YouTube verfügbar.
Welche Songs gibt es von ASCHENBECHERKIND?
Zu den bisherigen Veröffentlichungen gehören unter anderem „Deine Seite“, „Du Darfst! Ich Nicht!“, „Lösch mich Nicht“, „MAMA, ICH BIN IM MOSHPIT!“, „Ich Bin Gleich DAA!“, „Mission Liebe“ und „Heute Herz (Morgen Eis)“.
Welches Genre ist ASCHENBECHERKIND?
Die Musik bewegt sich vor allem zwischen Metalcore, Electronicore, Alternative Metal, Rock und Post-Hardcore, wobei sich das Projekt bewusst nicht auf ein einzelnes Genre beschränkt.
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